Schulabbrecher als möglicher Millionenbetrüger: Opferzahl noch höher

Schulabbrecher als möglicher Millionenbetrüger: Opferzahl noch höher
40.000 Opfer gibt es offiziell beim möglichen 100-Millionen-Euro-Betrug in Klagenfurt. Doch es könnten viel mehr sein.

Knalleffekt beim Megaprozess um rund 40.000 mögliche Opfer und bis zu 100 Millionen Euro Schaden, die eine Kryptobande rund um das EXW-Wallet-Firmengeflecht von Klagenfurt aus in der ganzen Welt verursacht haben soll.

Wie Richterin Claudia Bandion-Ortner am Dienstag während der Befragung des 26-jährigen Hauptangeklagten ausführte. "Unsere E-Mails bei Gericht laufen zur Zeit über. Immer mehr Menschen melden sich, weil sie ihr Geld haben wollen."

Stark vereinfacht geht es bei dem Prozess darum, dass Investoren Geld in eine Art Pyramidensystem einzahlten, ausbezahlt sollen sie nie eines bekommen haben. Der Verbleib von 100 Millionen Euro ist also völlig unklar.

Am Dienstag gingen die Fragen von Richterin Claudia Bandion-Ortner an den 26-jährigen Hauptangeklagten in die nächste Runde. Der Schulabbrecher, der abermals im blauen Anzug, aber mit grauem Shirt, statt weißem Hemd erschienen war, gilt als Mastermind des Betruges. 

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Lesen Sie nachfolgend, warum es zu keinen Auszahlungen an die Investoren kam und ob der Hauptangeklagte je an die "vielen, vielen Kunden" gedacht hat.

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