Die Rettung hatte alle Hände voll zu tun

© APA - Austria Presse Agentur

Chronik Österreich
07/02/2021

Ein Toter und mehrere Verletzte nach Unfällen im Frühverkehr

In Gänserndorf starb ein 49-Jähriger / Fünf Verletzte nach zwei Kollisionen auf der A9

Mehrere Verkehrsunfälle haben Freitagfrüh unter anderem ein Todesopfer in Niederösterreich gefordert. Der 49-Jährige war in Gänserndorf mit seinem Auto aus unbekannter Ursache von der B8 abgekommen und gegen einen Baum geprallt, berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich. Der Pkw blieb in der Folge auf dem Dach liegen. Für den Lenker gab es keine Hilfe mehr.

Bei zwei Unfällen auf der Pyhrnautobahn (A9) im südsteirischen Bezirk Leibnitz sind wiederum zumindest fünf Personen zum Teil schwer verletzt worden. Erst kollidierten gegen 1.30 Uhr ein steirischer und ein schwedischer Pkw nahe der Abfahrt Leibnitz-Gralla. Der genaue Unfallhergang war vorerst unklar und muss noch untersucht werden, teilte die Landespolizeidirektion Steiermark mit.

Schwedische Familie im Spital

Ein 30-Jähriger aus dem Bezirk Leibnitz wurde dabei verletzt und in das LKH Wagna eingeliefert. Ein Alkotest verlief positiv und es gebe Hinweise auf Drogenkonsum, teilte die Exekutive mit. Im zweiten beteiligten Pkw war eine Familie aus Schweden in Richtung Slowenien unterwegs gewesen. Der Lenker (34), seine Beifahrerin (33) sowie zwei Mädchen im Alter von sieben und elf Jahren wurden schwer verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. An beiden Pkw entstand Totalschaden.

Gegen 6.30 Uhr kam es auf Höhe Leibnitz in Fahrtrichtung Süden wieder zu einem Crash aus noch ungeklärter Ursache mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Für die Bergung musste ein Fahrstreifen gesperrt werden, die Dauer war noch nicht abzuschätzen. Laut ÖAMTC reichten die Staus in der Früh bereits mehrere Kilometer bis Lebring zurück.

Alko-Lenker versuchte zu flüchten

Auf der Rheintalautobahn (A14) ist ein Autofahrer in der Nacht auf Freitag gegen 3.40 Uhr nach einem Unfall zu Fuß über die Fahrbahn geflüchtet. Weit kam er nicht: er blieb verletzt in der Böschung liegen. Der Mann, der keinen Führerschein hat, wurde ins LKH Feldkirch eingeliefert. Ein Alko-Test verlief laut Polizeiangaben positiv. Zunächst gab der Mann an, nicht der Lenker gewesen zu sein, was eine Suchaktion auslöste. Die Rheintalautobahn war darum eine Stunde gesperrt.

Während eines Überholmanövers kam der alkoholisierte Mann zu weit nach links und prallte mit seinem Fahrzeug gegen die Mittelleitschiene. Der Wagen schleuderte zurück auf die Fahrbahn und kam nach 50 Metern zum Stillstand. Der Autofahrer floh in der Folge quer über die Fahrbahn in die Böschung. Weil der Verletzte erklärte, er sei nicht selbst gefahren, sperrte die Polizei die Rheintalautobahn in beiden Richtungen und suchte das Gebiet mit einer Wärmebildkamera nach weiteren Personen ab, was aber ohne Ergebnis blieb. Zudem bestätigte ein Zeuge, dass der Lenker allein im Auto saß.

Bereits am Donnerstagabend sind ein 20-jähriger Autofahrer und seine Beifahrerin (16) mit einem Pkw in Ranten (Bezirk Murau) von der Straße abgekommen und wurden dabei lebensgefährlich verletzt. Der Wagen hatte sich gegen 20.00 Uhr mehrmals überschlagen und war auf der Beifahrerseite zum Liegen gekommen. Die Insassen waren nicht angegurtet gewesen, sie mussten von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Beide wurden ins Spital gebracht, wie die Polizei mitteilte.

Unfall wegen Schwanen-Familie

Ebenfalls am Donnerstag hat ein am Straßenrand verweilendes Schwanenpaar samt vier Küken in Kramsach in Tirol (Bezirk Kufstein) einen Verkehrsunfall ausgelöst. Wie die Polizei berichtete, war eine 52-jährige Pkw-Lenkerin aufgrund der Schwanenfamilie auf der Straße stehengeblieben. Eine hinter ihr fahrende 15-jährige Mopedlenkerin dürfte dies zu spät bemerkt haben und prallte gegen das Auto. Die Jugendliche verlor kurz ihr Bewusstsein und erlitt schwere Verletzungen.

Die 15-Jährige wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen den Pkw geschleudert und kam schließlich auf der Fahrbahn zu liegen. Die 52-Jährige leistete sofort Erste Hilfe, wodurch die Jugendliche wieder zu Bewusstsein kam. Nach der Stabilisierung am Unfallort wurde die 15-Jährige in das Krankenhaus Kufstein eingeliefert. Die Pkw-Fahrerin blieb unverletzt.

Einen Toten und drei Verletzte hat schließlich am Donnerstag ein Verkehrsunfall auf der Stockerauer Schnellstraße (S5) bei Tulln gefordert. Alle Opfer stammen nach Angaben der Landespolizeidirektion Niederösterreich aus Ungarn. Ein Auto war von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich überschlagen. Die Lenkerin war alkoholisiert.

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