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Chronik | Österreich
05/14/2019

Dreister Betrug: Kärntner um 19.000 Euro geprellt

Der 63-jährige wollte einem angeblichen Bekannten Geld für einen Grundstückskauf in Slowenien borgen.

Ein 63-jähriger Kärntner ist am Montag um 19.000 Euro geprellt worden. Er fiel auf einen Betrüger herein, der bei einem Anruf behauptete, ein Bekannter zu sein, der in Slowenien ein Grundstück kaufen wolle. Ursprünglich wollte er laut Polizei sogar 50.000 Euro "borgen".

Der Unbekannte rief den Kärntner Montagmittag an, dieser glaubte, einen Bekannten am Telefon zu erkennen. Der Anrufer bestätigte auf Nachfrage, dass er dieser sei. Er erzählte dem 63-Jährigen, er befinde sich gerade in Slowenien und wolle dort ein Grundstück erwerben. Dafür müsse er ihm aber Geld leihen. Der Kärntner willigte schließlich ein, seinem "Bekannten" 19.000 Euro zu bringen.

Geld an Unbekannten übergeben

Er ging auf seine Bank, behob das Geld und fuhr damit nach Kranj (Krainburg) in Slowenien. Die Adresse war ihm am Telefon genannt worden. Dort übergab er das Geld an einen Unbekannten, der erklärte, er sei Bankangestellter und werde das Geld weiterleiten.

Die Abwesenheit des Anrufers erklärte er mit einem angeblichen Verkehrsunfall. Kaum hatte er das Geld erhalten, machte er sich aus dem Staub. Der 63-Jährige schöpfte schließlich doch Verdacht und erstattete Anzeige.