Chronik Österreich
02/09/2019

Die besten Ferienfotos: Idylle und Action im Schnee

Leser haben den KURIER mit ihren Impressionen der vergangenen (Ferien)woche versorgt. Anschauen und genießen.

von Dragana Heiermann

Wunderschöne Winterbilder aus ganz Österreich –  von purer Schneeidylle bis zu aufregenden Actionsfotos: KURIER-Leserinnen und Leser haben uns Fotos mit ihren Eindrücken aus den vergangenen Wintertagen geschickt: Aus Schnee und Sonne im Überfluss entstanden Bilder, die wie gemalt wirken. Neben Beschaulichkeit gab’s aber auch spektakuläre Action, kuriose Eisimpressionen und bemerkenswerte Wetterstimmungen.

Impressionen der KURIER-Leser

Ferien auf Skiern, von Eva Ferschin.

Wolkendecke am Großvenediger, von Werner Thalhammer.

Treffen in luftigen Höhen, Filzmoos, von Johann Wlaschitz.

Strahlender Sonnenschein über dem Wilden Kaiser, von Thomas Bernhardt.

Der Neusiedler See im Nebel, von Rudolf Bohnenstingl.

Licht, Schatten und Schnee im Salzburger Land, von Helmut Radl.

Atemberaubender Sonnenuntergang in Wien, von Tony Pham.

Schnee vom Dach schaufeln am Spielberg bei Salzburg, von K. Popp.

Der Nationalpark Hohe Tauern versinkt im Schnee, von K. Popp.

Spielberg bei Salzburg, K. Popp.

Blaue Stunde mit Schwein in Klippitztörl, von Fanni Derka.

Die Zieblings-Zirbe am Kreischberg, von Beate Gabriel-Schmid.

Sonnenuntergang in Thailand, von Margit Tomasetig.

Schnee und blauer Himmel über Fiss in Tirol, von Gerda Sellner.

Sonnenuntergang am Genfer See, von Lukas Straka.

Einkehr in Obertauern, von Margit Woletz.

Leuchten von Planneralm, von Wolfgang Machacek.

Eingeschneite Kapelle auf der Höss in Hinterstoder, von Leopold Sigl.

Eine Kirche versinkt im Schnee, von Hans Dachler.

Go-Pro-Perspektive auf der Crosspark Reiteralm, von Domi vom Technikum Wien.

Der Badestrand am Neusiedler See in Breitenbrunn sieht schon nach Sommer aus, von Rudolf Bohnenstingl.

Donau-Blick, von Ira Weichsel.

Winterwunderland am Großen Ötscher, von Alexandra Kothmayer.

Heißluftballone in Filzmoos an der Bischofsmütze, von Bernhard Marischler.

Das Raxkircherl in Kapellen, von Gerhard Haindl.

Blick ins Tal, Salzkammergut, von Elfriede Slupetzky.

Schnee-Alm in Altenmarkt, von Isabella Egger-Wolf.

Bergidylle bei Kirchdorf an der Krems, von Gerhard Hütmeyer.

Ski-Action in Mühlbach am Hochkönig, von Doris Klesl.

Licht auf dem Eis am Altaussee, von Till Hazod und Sabine Wodni.

Gefühlt  war es ein Winter der Superlative. So viel Schnee und so viel Sonne wie in diesen Semesterferien gab’s selten.

451 Zentimeter Neuschnee 

Das war Österreich-Rekord in Hochfilzen, Tirol, wo seit 100 Jahren gemessen wird.

162 Sonnenstunden

Die gab es seit Jahresbeginn in Weißensee (Kärnten). Allerdings nur 62 in ganz Österreich. Vor allem  Wien hat die Statistik negativ beeinflusst. In den Berglagen waren es, wie auch die Leser-Fotos zeigen, wesentlich mehr. An zweiter Stelle der sonnigsten Orte Österreichs liegen laut Wetterdienst UBIMET Neumarkt (156) und Villach (150).

-25,5 Grad

Das war die tiefste Temperatur, die seit Jahresbeginn gemessen wurde, und zwar am Brunnenkogel, (3437 m) am 11. Jänner.

166 km/h

Die höchste Windstärke, die heuer gemessen wurde, stammt aus  Galzig, Tirol, vom  14. Jänner.  Knapp dahinter folgen mit  158 km/h die Salzburger Rudolfshütte und der  Feuerkogel in Oberösterreich.

2. 2. Lichtmess

Ab Mariä Lichtmess soll es länger hell bleiben. In katholischen Kirchen und Haushalten wurden Krippen und Weihnachtsbäume früher erst an diesem Tag abgebaut. Neben katholischem Brauchtum gibt es zum 2. Februar zahlreiche Bauernregeln, unter anderem diese: Lichtmess verlängert den Tag um eine Stunde für Menschen wie für Hunde.

Vierbeinern geschuldet ist auch die Prognose, der zufolge Dachse, wenn es um Lichtmess sonnig ist, noch bis zu sechs Wochen nicht aus ihrem Bau kommen. 

Beobachten hiesige Bauernregeln das Verhalten von schwarz-weißen, langnasigen Raubtieren, macht der Aberglaube auf dem amerikanischen Kontinent die Wettervorhersage vom Verhalten eines Nagetiers abhängig: Im Rahmen des sogenannten „Murmeltiertags“ lockt man an mehreren Orten in den USA und Kanada  Waldmurmeltiere zum ersten Mal im Jahr aus dem Bau. Wenn das Tier „seinen Schatten sieht“, also wenn die Sonne scheint, soll der Winter noch sechs Wochen dauern.

Was sagt der Meteorologe dazu? Christian Csekits von der ZAMG: „Die Trefferquote von Bauernregeln liegt bei 50 Prozent. Man könnte genauso gut würfeln.“ Allerdings: „In der Nacht auf Montag kommt eine Kaltfront, es wird winterlich. Der Frühling ist noch nicht da.“

Ohne abergläubisch sein zu wollen: Das deckt sich eindeutig mit der Dachsprognose.