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Chronik Österreich
03/13/2020

Coronavirus: Im Westen ist die Skisaison vorbei

Tirol, Salzburg und Vorarlberg beenden den Ski-Winter. Am Sonntag schließen die Lifte, am Montag die Hotels und Pensionen.

Im Westen ist die Skisaison zu Ende. Nach Tirol und Salzburg hat am Donnerstagabend auch das Land Vorarlberg verkündet, dass - angesichts der Coronakrise - am Sonntag der Liftbetrieb und am Montag jener der Beherbergungsstätten endet. Damit könne die Abreise geordnet abgewickelt werden.

Grund seien die Versuche des Alpenlandes, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Die Seilbahnen seien nur noch bis einschließlich Sonntag geöffnet, die Hotels und andere Beherbungsbetriebe bis einschließlich Montag. Der Montag sei gewählt worden, damit eine „geordnete Rückreise der Gäste“ aus den Skigebieten erfolgen könne, hieß es aus den Bundesländern.

„Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber wir übernehmen Verantwortung für alle Tirolerinnen und für alle, die sich in Tirol aufhalten“, gab Landeshauptmann und Tourismusreferent Günther Platter in einer Mitteilung bekannt. „Für uns steht die Gesundheit unserer Gäste, Mitarbeiterinnen und der Tiroler Bevölkerung an erster Stelle.“

In der vorigen Saison 2018/2019 hatte Tirol 6,2 Millionen Gäste, die rund zwei Milliarden Dollar für die Unterbringung ausgaben. Salzburg zählte im selben Zeitraum knapp 4 Millionen Gäste.

 

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