© Kurier/Juerg Christandl

Chronik Österreich
10/07/2020

Brand in Zelle: 27-jähriger Mann blieb unverletzt

Feuer in einem Haftraum des Polizeianhaltezentrums Salzburg durch Zigarette verursacht. Der Brand wurde rasch gelöscht.

Den Brand eines Mistkübels in einer Zelle des Polizeianhaltezentrums Salzburg hat ein 27-jähriger Schubhäftling am Mittwochvormittag unverletzt überstanden. Polizisten wurden bei der Routinekontrolle auf den Rauch aufmerksam. Sie konnten rasch eingreifen und den Mann sofort befreien, hieß es in einem Bericht der Landespolizeidirektion Mittwochabend.

Der Zelleninsasse habe erklärt, dass er eine fertig gerauchte Zigarette in den Kübel geworfen habe und anschließend eingeschlafen sei.

Ausbreitung verhindert

Die Beamten haben den Brand entdeckt, noch bevor der Rauchmelder losgegangen sei, schilderte eine Polizeisprecherin. Der Brand habe sich nur auf den Mistkübel beschränkt, in dem sich auch ein Handtuch befunden habe. Der Spezialeimer sei hitzebeständig gewesen, bei einem Brand falle er in sich zusammen, erklärte die Sprecherin.

Eine Ausbreitung des Brandes sei vermieden worden. Sicherheitshalber wurde auch die Feuerwehr verständigt. Der Betrieb im Polizeianhaltezentrum wurde nicht beeinträchtigt. Der 27-Jährige wird laut Polizei bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.

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