Chronik | Österreich
06.12.2018

Bombendrohung gegen Spital: Gebäude wurde evakuiert

Nach einer Bombendrohung wurde das LKH Mürzzuschlag evakuiert. Bombe wurde keine gefunden.

Bombenalarm gab es Donnerstagnachmittag in der Obersteiermark: Im Spital in Mürzzuschlag könnte ein Sprengkörper deponiert sein. Das kündigte zumindest eine Anruferin an, die sich in der Telefonzentrale des Landeskrankenhauses meldete und behauptete, im Gebäude eine Bombe versteckt zu haben.

Die Polizei rückte mit Suchteams und Sprengstoffhunden aus. Betroffen waren davon 200 Menschen, Patienten wie Spitalsmitarbeiter.

Das LKH Mürzzuschlag wurde evakuiert, wobei die Aktion reibungslos verlief.

Am Abend gab es dann Entwarnung, die Polizei fand keinen Sprengstoff, die Evakuierung wurde aufgehoben. Polizei-Sprecher Fritz Grundnig erklärte, dass die Durchsuchung des Hauptgebäudes gegen 19.00 Uhr beendet war. Sprengstoff wurde nicht gefunden. Damit konnten die Patienten und das Personal wieder zurück ins Spital. 50 bis 60 Männer und Frauen der Polizei waren im Einsatz - unter ihnen Sprengstoff-Experten und Spürhunde. Sie waren am Abend nach der Freigabe des Hauptgebäudes noch mit der Durchsuchung von Nebengebäuden beschäftigt. Außerdem wurde mit der Ausforschung der Anruferin begonnen.

Krankenhaus nach Bombendrohung evakuiert