Chronik | Österreich
22.04.2017

Biker rast mit Taschenlampe in den Tod

Fünf Menschen fielen in der Nacht auf Samstag Verkehrsunfällen zum Opfer

Spektakuläre Verkehrsunfälle haben in der Nacht auf Samstag auf Österreichs Straßen fünf Todesopfer gefordert.

Die schwarze Serie begann Freitagabend im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich: Ein 69-jähriger Pkw-Lenker aus Wien parkte sein Fahrzeug vor einem Haus in Raach am Hochgebirge und stieg aus. Aus unbekannter Ursache kam das Auto ins Rollen und überfuhr den Mann. Der 69-Jährige erlitt tödliche Verletzungen.

Fast zeitgleich ereigneten sich in der Steiermark drei tödliche Crashs: Ein 38-jähriger Kraftfahrer war mit seinem Laster auf einer Forststraße im Bezirk Bruck an der Mur unterwegs, als er von der Fahrbahn abkam. Der Lkw stürzte samt Anhänger 20 Meter über einen Hang. Der 38-Jährige wurde aus der Kabine geschleudert und starb.

Gegen 21 Uhr kam es auf der Obdacher Straße in Richtung Weißenkirchen im Bezirk Murtal zu einem Unfall. Ein 37-Jähriger prallte mit seinem Pkw gegen ein Brückengeländer. Auch er erlitt tödliche Verletzungen.

Kurz vor Mitternacht krachte es auf dem Rechberg im Bezirk Weiz. Ein 39-Jähriger war mit einem nicht zugelassenen Motorrad mit Taschenlampe unterwegs, als ihm ein Auto entgegen kam. Die Fahrzeuge kollidierten, der 39-Jährige erlitt tödliche Verletzungen.

Tödlich endete auch ein weiterer Frontalzusammenstoß auf der Steyrer Straße im Gemeindegebiet von Kronstorf (Linz-Land): Ein 28-jähriger Autofahrer aus Garsten geriet laut eigener Aussage wegen einer Unachtsamkeit auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Auto einer 76-jährigen Lenkerin aus St. Ulrich. Die Frau erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.