Chronik | Österreich
21.05.2018

Bergläufer rutscht aus und stürzt in den Tod

Der Frankenburger war mit einem 41-jährigen Bekannten mit leichter Berglaufausrüstung am Traunstein unterwegs.

Ein 35 Jahre alter Oberösterreicher ist am Sonntagnachmittag am Traunstein bei Gmunden 100 Meter tief abgestürzt und hat dabei tödliche Verletzungen erlitten.

Der Frankenburger war mit einem 41-jährigen Bekannten mit leichter Berglaufausrüstung am Traunstein unterwegs. Beim Abstieg wollten sie über eine Forststraße zum Auto zurückkehren. In einer Seehöhe von 1100 Meter hörte der vorne laufende 41-Jährige hinter sich ein Geräusch. Er erkannte, dass sein Begleiter ausgerutscht war und wollte ihn auffangen, dieser stürzte jedoch an ihm vorbei etwa 100 Meter über felsdurchsetztes Steilgelände und mehrere Latschenfelder ab.

Der 41-Jährige stieg zu seinem Bekannten ab und setzte die Rettungskette in Gang. Der Notarztarzthubschrauber traf bereits wenige Minuten später am Unfallort ein, der Notarzt konnte aber nur mehr den Tod des 35-Jährigen feststellen.

Jäger spannte Draht

Glimpflich endete indes ein anderer Vorfall, den die Landespolizeidirektion Oberösterreich am Montag vermeldete: Bereits am 8. Mai hatte eine 36-jährige Radfahrerin aus Schwand im Innkreis angezeigt, dass sie auf einem Waldweg im Bereich Königsaich, Gemeinde Neukirchen an der Enknach, beinahe gegen einen zwischen zwei Bäumen gespannten Draht gefahren wäre. Ermittlungen ergaben, dass dort in 1,70 Metern Höhe ein 1 Millimeter starker und 4 Meter langer Draht gespannt war. Die Polizei forschte einen 47-jährigen Jäger aus. Er gab an, dass er sich durch Biker bei der Jagd gestört fühle. Der Mann wird wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit angezeigt.