Bauernregel für Jänner: So wird der Sommer 2026

Rote Rosenknospen und grüne Blätter sind von einer dünnen Eisschicht überzogen.
Die kurzen Sprüche zu Wetterbeobachtungen und ihren Prognosen haben sich seit Jahrhunderten bewahrheitet.

Die Liste an Bauernregeln für den Jänner fällt besonders lang aus – einige dieser Weisheiten geben an bestimmten Lostagen sogar einen Ausblick auf das Wetter des gesamten Jahres. 

Derzeit halten Minusgrade, Schnee und Nebel in Österreich an. Doch ausgerechnet die klirrende Kälte soll laut den alten Regeln ein gutes Zeichen sein. 

Wie der Sommer 2026 werden könnte

"Ist der Jänner hell und weiß, wird der Sommer sicher heiß", lautet ein Spruch der alten Naturbeobachtungen. Eine weitere Regel bezieht sich auf den Zusammenhang zwischen einem frostigen Boden mit geschlossener Schneedecke und gilt als positives Zeichen für die Landwirtschaft: "Klirrt im Jänner Eis und Schnee, gibt es zur Ernte viel Korn und Klee."

"Sind im Jänner die Flüsse klein, gibt es im Herbst einen guten Wein" – diese Regel deutet bereits auf den Herbst und die Weinernte hin. Einen Trost für die aktuelle Kältewelle, bringt die folgende Bauernregel: "Je frostiger der Jänner, desto freundlicher das ganze Jahr." Den Bauernregeln zufolge sollte demnach einem prächtigen Sommer nichts im Wege stehen. 

Sollte sich allerdings der aktuelle Nebel noch halten, könnte eine ganz andere Bauernregel zum Tragen kommen: "Braut der Januar Nebel gar, wird das Frühjahr nass fürwahr."

Seriösität von Bauernregeln

Bauernregeln sind nicht wissenschaftlich belegt, sondern beruhen auf bäuerlichen Erfahrungen. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie immer danebenliegen. Laut statistischen Untersuchungen von Meteorologen liegt die Trefferquote der Bauernregeln im Jänner bei etwa 50 bis 60 Prozent, wie Kraut und Rüben berichtet. Diese Quote sinkt jedoch durch regionale Unterschiede und den Einfluss des Klimawandels.

Das Wetter in den kommenden Tagen

Auch in den kommenden Tagen bleibt es kalt. Laut GeoSphere Austria liegen die Tageshöchsttemperaturen zwischen minus 4 und plus 2 Grad. In der Bundeshauptstadt wird die höchste Temperatur am Mittwoch, dem 21. Januar, mit minus 3 bis 1 Grad erwartet. Der Hochnebel hält an. Auch die kommenden Tage werden in Wien mit Temperaturen zwischen 0 und 4 Grad kalt bleiben. Ab Mittwoch weht dann ein schwacher Wind in Niederösterreich, Wien und dem Nordburgenland.

Laut ORF soll es im Osten und Südosten ab Freitag überwiegend trüb bleiben. Im westlichen Donauraum kommt Nebel auf, im Westen scheint die Sonne.

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