Bewaffneter Banküberfall in Tirol: Täter flüchtete, verlor Teil der Beute

Polizeischriftzug
Der Gesuchte hatte vermummt und mit einer Schusswaffe in der Hand den Schalterraum betreten und eine Mitarbeiterin bedroht.

Ein Bewaffneter hat Dienstagvormittag eine Bankfiliale im Westen der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck überfallen und ist auch am Nachmittag weiter flüchtig gewesen.

Der Gesuchte hatte vermummt und mit einer Schusswaffe in der Hand den Schalterraum betreten und eine Mitarbeiterin bedroht. Er forderte in englischer Sprache die Herausgabe von Bargeld und bekam dies auch ausgehändigt. Bei seiner Flucht verlor er allerdings laut Polizei einen Teil seiner Beute.

Wie viel Geld der Mann erbeutet hat, war indes unklar. Nach dem Überfall flüchtete der Täter zu Fuß in Richtung Innpromenade, eine sofort eingeleitete Alarmfahndung verlief ergebnislos. Ein Polizeihubschrauber kreiste über dem Innsbrucker Stadtzentrum, die Wasserrettung suchte das Innufer ab.

Keine Verletzten 

Neben der Mitarbeiterin, die der Unbekannte ergriffen und mit einer Faustfeuerwaffe bedrohte, hatten sich noch weitere Mitarbeiter in der Bank am Mitterweg befunden. Es wurde niemand verletzt.

Der Tatverdächtige wurde als 1,70 Meter groß und zwischen 25 und 40 Jahre alt beschrieben. Er trug eine helle Hose und eine dunkle Oberbekleidung mit hellen Streifen auf Brusthöhe. Zudem hatte er eine Kapuze auf und Handschuhe an. Seine Schuhe waren schwarz mit weißer Sohle, er hatte außerdem eine schwarze Umhängetasche bei sich. Die Polizei bat die Bevölkerung um Hinweise.

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