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Chronik Österreich
10/25/2021

Mit 3-G (bzw. 2,5-G) durch die Ballsaison

Ob Opernredoute oder Tuntenball in Graz, Steirerball in Wien oder Bauernbundball in Innsbruck: Die Veranstalter sind optimistisch.

von Elisabeth Holzer

Im ersten Corona-Winter fiel die Ballsaison aus. Lockdown, Abstandsregeln von bis zu zwei Metern und Ausgangsbeschränkungen vertrugen sich nicht mit derlei Abendgestaltung. Jetzt haben Fans von eleganten und bunten Festlichkeiten aber gute Chancen, dass es mit dem Walzer etwas wird: Die 3-G-Regel eventuell je nach Corona-Lage auch 2,5-G-Regel ermöglicht auch Massenveranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze.

Die Opernredoute in Graz quasi die steirische Schwester des Wiener Opernballs steht für 29. Jänner auf dem Programm, der Ticketvorverkauf läuft. Es wird die 23. Veranstaltung dieser Art im Grazer Opernhaus, der Ball hatte 1999 seine Premiere und lockte seither stets Tausende Gäste an.

Auf eine extravagante Rückkehr freuen sich auch die Veranstalter des Tuntenballs in Graz: Heuer ebenfalls wegen der Pandemie ausgefallen, soll die etwas schrägere Version einer Ballveranstaltung am 21. Februar 2022 stattfinden.

Der Tuntenball belebt die Szene seit 1990. Seine Organisatoren haben mit bieder, gediegen oder förmlich so gar nichts am Hut und wollen es auch gar nicht: Dank seiner Einzigartigkeit, ausgefallener Kostüme und einem jährlich wechselnden Motto hat sich der Ball sich zur Institution gemausert. Eine Institution anderer Art findet in Wien statt, hat aber Wurzeln in der Steiermark: der Steirerball.

Er ist für 7. Jänner in der Wiener Hofburg angesetzt, die Karten dafür gibt es online noch bis zum Nationalfeiertag (www.steirerball.com). Er ist damit der erste große Ball nach der langen Corona-Pause und der Start in die Saison.

Der Congress tanzt

Aussichten auf eine echte Ballsaison können sich auch die Tiroler machen. Der Innsbrucker Congress tanzt heuer wieder. Nach aktuellem Stand sind in Congress bzw. Messe – beide unter demselben Gesellschaftsdach – für die in Bälde startenden Saison elf Bälle geplant, heißt es auf Anfrage.

Darunter ist auch der Bauernbundball (11. Februar), der in früheren Jahren bis zu 8.000 Besucher anzog. Von den großen Bällen wurde bisher nur der Technikerball von den Organisatoren erneut abgesagt.

„Es sind alle sehr positiv gestimmt“, sagt eine Congress-Sprecherin. Unter welchen behördlichen Vorgaben die Bälle dann tatsächlich stattfinden, ist noch offen – nicht nur, weil bei entsprechender Infektionsdynamik immer Verschärfungen möglich sind. Aber auch jeder Veranstalter kann auch über die offiziellen Regeln hinaus verschärfen. Im Congress selbst gilt derzeit 3-G.

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