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Chronik Österreich
04/20/2020

46 Polizisten bei Coronavirus-Einsätzen verletzt

Bisher gab es 18 Angriffe auf Beamte. Bis Sonntag wurden 27.624 Anzeigen erstattet.

In Zusammenhang mit Einsätzen nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz sind bisher 46 Polizisten verletzt worden. Insgesamt 18 Angriffe gab es bei Amtshandlungen auf Beamte, so die Zahlen des Innenministeriums. Seit Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen am 16. März wurden österreichweit bis Sonntag 27.624 Anzeigen wegen Verstößen erstattet, dazu kamen 1.897 Organmandate.

Von den insgesamt 18 Übergriffen erfolgten elf in Wien, drei in Niederösterreich, zwei in Oberösterreich und jeweils einer in der Steiermark und in Vorarlberg. Zuerst hatte die "Kronen Zeitung" darüber berichtet.

Seit 11. April hat die Polizei die Möglichkeit, Organstrafmandate auszustellen. Verstöße gegen die Maskenpflicht - der sogenannten mechanischen Schutzvorrichtung - werden mit 25 Euro geahndet, andere Übertretungen, etwa das Nichteinhalten des Ein-Meter-Sicherheitsabstands zu Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, mit 50 Euro.

Die meisten Organmandate wurden bisher in Wien mit 965 ausgestellt, in der Steiermark waren es 405 und in Tirol 159. Am vergangenen Wochenende wurden insgesamt 904 Anzeigen erstattet, dazu kamen 417 Organmandate.

Aktuell sind 42 Polizisten an Covid-19 erkrankt. 120 Beamte gelten bereits wieder als genesen. Als Verdachtsfälle und in Quarantäne befinden sich derzeit 145 Polizisten. Die meisten bestätigten Fälle bei der Exekutive hat es bisher mit 52 in Niederösterreich gegeben, 35 waren es in Tirol.

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