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Chronik Österreich
08/29/2021

1.415 Neuinfektionen in Österreich

Über 15.000 aktive Fälle. Zudem gibt es vier neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

von Kevin Kada

Von Samstag auf Sonntag wurden in Österreich 1.415 neue Corona-Infektionen registriert. Im Vergleich zur Vorwoche (1.121 Fälle) steigen die Neuinfektionen damit um 294 Fälle. Zuletzt gab es am 2. Mai einen ähnlich hohen Sonntagswert mit 1.625 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden.

Die 7-Tage-Inzidenz steigt damit auf 105,94.

Zudem gibt es vier neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion, damit hat die Pandemie bisher 10.781 Todesopfer in Österreich gefordert. Die Zahl der aktiven Fälle liegt aktuell bei 15.077.

In den vergangenen 24 Stunden wurden 54.000 neue PCR-Tests durchgeführt, die Positivrate liegt damit bei 2,62 Prozent.

In den österreichischen Spitälern gibt es aktuell 440 Patienten - das sind um elf mehr als noch am SamstagAuf den Intensivstationen sind es 112 Patienten aktuell und damit drei Patienten mehr als am Vortag.

Nur 8.820 Impfungen am Samstag

Gegen einen schweren Verlauf helfen die Coronavirus-Schutzimpfungen, doch die Impfbereitschaft in der Bevölkerung nimmt immer weiter ab. Nur 8.820 Impfungen sind am Samstag durchgeführt worden. In Summe wurden in der vergangenen Woche österreichweit nicht mal 100.000 Stiche verabreicht, sondern nur genau 95.089. Zum Vergleich: Am bisher stärksten Impftag, dem 2. Juni, waren es an einem Tag mehr als 143.000 gewesen.

Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 5.488.676 Menschen bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 61,4 Prozent der Bevölkerung. 5.187.069 und somit 58,1 Prozent der Österreicher sind bereits voll immunisiert. Am höchsten ist die Erst-Durchimpfungsrate im Burgenland mit 68,6 Prozent. In Niederösterreich sind 64,2 Prozent der Bevölkerung zumindest geimpft, in der Steiermark 61,6 Prozent. Nach Tirol (60,6), Wien (59,9), Vorarlberg (59,5), Kärnten (58) und Salzburg (57,8) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit einer Erst-Durchimpfungsrate von 56,8 Prozent.

Die Neuinfektionen in den Bundesländern

  • Wien: 423
  • Oberösterreich: 272
  • Niederösterreich: 238
  • Steiermark: 150
  • Tirol: 112
  • Salzburg: 77
  • Vorarlberg: 57
  • Kärnten: 55
  • Burgenland: 31

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Impfstatus in Österreich

Seit 27. Dezember 2020 wird auch in Österreich geimpft. Der Impfstart gab vielen Menschen Hoffnung, bald wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Doch bis die Impfung auch eine kritische Masse erreicht, ist noch etwas Geduld gefragt. 

Das zeigen die täglich veröffentlichten Impfzahlen des Gesundheitsministeriums, die seit Mitte Jänner tagesaktuell veröffentlicht werden. 

Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

Todesfälle in Österreich

Testungen und Anteil positiver Tests

Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

Internationaler Vergleich

Schauen Sie selbst, wo sich Österreich im internationalen Vergleich in Sachen Infektionsgeschehen befindet. 

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