100 Personen saßen in Tiroler Gondel fest

EIN TOTER BEI LAWINENABGANG IN TIROL
Foto: APA/ZEITUNGSFOTO.AT/ DANIEL LIEB Stubaier Gletscher (Archivbild)

Rund eineinhalb Stunden sind auf dem Stubaier Gletscher knapp 100 Personen in der neuen Eisgratbahn festgesessen. Hintergrund war ein technischer Defekt.

Rund 100 Personen sind am Freitag gegen Mittag etwa eineinhalb Stunden in der neuen 3S-Bahn "Eisgratbahn" am Stubaier Gletscher festgesessen.

Mittlerweile habe man auf den Notbetrieb umgeschaltet und die Bahn werde nun "leer gefahren", sagte Seilbahndirektor Andreas Kleinlercher der APA und bestätigte damit einen Bericht des ORF Radio Tirol.

Die Skigebietsgäste seien zwar über Einsprechungen in die Gondeln über die Störung informiert worden, dies habe jedoch offensichtlich nicht bei allen Gondeln funktioniert, meinte Kleinlercher. Einige der Gäste hatten den ORF verständigt, da sie offenbar selbst nicht wussten, warum die Bahn nicht fuhr.

Die Ursache für das technische Gebrechen war zunächst unklar. Ob die Eisgratbahn noch am Freitag wieder in Betrieb genommen werden könne, stand am frühen Nachmittag noch nicht fest.

(apa / dw) Erstellt am
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