© APA/dpa/Markus Scholz

Chronik Oberösterreich
10/06/2020

Zwei schwere Unfälle mit Kindern im Innviertel

Siebenjähriger mit heißem Wasser verbrüht. Fünfjähriger unter 70 Kilo schwerem Metallgitter begraben.

Bei zwei Unfällen im Innviertel sind am Montag ein sieben- und ein fünfjähriger Bub schwer verletzt worden. Im Bezirk Braunau wurde ein Kind mit heißem Wasser verbrüht, im Bezirk Schärding fiel ein 70 Kilo schweres Absperrgitter auf den Buben, informierte die Polizei.

Montagabend sollte der verkühlte Siebenjährige inhalieren und bekam von den Eltern eine Schüssel mit heißem Wasser vor sich auf den Tisch gestellt. Als sich der Sohn darüberbeugte, stieß er an das Behältnis und es kippte um. Das Wasser floss über seinen Oberschenkel. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der Bub ins Krankenhaus Braunau geflogen.

Ebenfalls am Montagabend waren ein Fünfjähriger und sein 27-jähriger Vater gemeinsam im Stall. Dort dürfte der Sohn unbemerkt auf ein etwa vier Meter langes und eineinhalb Meter hohes Absperrgitter geklettern sie, das an einer Mauer angelehnt war. Dieses Metallgitter kippte und begrub den Buben unter sich. Kurze Zeit später fand der Vater den Sohn bewusstlos. Er wurde ins Krankenhaus Ried geflogen. Zu dem Zeitpunkt war er bereits wieder ansprechbar.

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