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Chronik Oberösterreich
04/19/2020

Zwei Jugendliche bei Verkehrsunfall in Oberösterreich getötet

Der 19-jährige Lenker wurde schwer verletzt. Für einen mitfahrenden 20-Jährigen und ein 15-jähriges Mädchen kam aber jede Hilfe zu spät.

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Adlwang (Bezirk Steyr-Land) in Oberösterreich sind am Sonntag gegen 4.00 Uhr ein 20-jähriger Mann und ein 15-jähriges Mädchen ums Leben gekommen. Beide saßen im Auto eines 19‐Jährigen aus dem Bezirk, als dieser auf der Nußbacher Landesstraße mit seinem Pkw zunächst auf das rechte Bankett und dann ins Schleudern geriet.

Der Wagen kam links von der Fahrbahn ab, rutschte 90 Meter über eine Wiese und prallte mit großer Wucht mit dem Heck gegen einen Obstbaum. Dabei wurde der auf der Rückbank mitfahrende 20‐Jährige aus dem Auto geschleudert. Der Pkw selbst schlitterte noch 27 Meter weiter und kam hinter einem Wohnhaus zum Stillstand.

Reanimation der Mitfahrenden erfolglos

Der 19‐jährige Lenker war nach dem Unfall kurz bewusstlos. Er konnte dann aber von selbst aussteigen und in dem nahen Haus Hilfe holen. Die Bewohner alarmierten sofort die Einsatzkräfte, für die beiden Mitfahrer kam aber jede Hilfe zu spät. Der aus dem Wagen geschleuderte Mann und das Mädchen am Beifahrersitz erlagen noch am Unfallort ihren Verletzungen. Reanimationsversuche durch zwei Notarztteams blieben erfolglos.

Lenker schwer verletzt

Der Autolenker wurde bei dem Unfall selbst schwer verletzt und ins Landeskrankenhaus Steyr eingeliefert. Ein Kriseninterventionsteam des Roten Kreuz betreute die Angehörigen der beiden Verstorbenen. Die Unfallursache stand zunächst nicht fest, die zuständige Staatsanwaltschaft Steyr ordnete die Sicherstellung des Unfallfahrzeuges und eine Blutabnahme beim Unfalllenker an.

Straße verleite immer wieder zum Rasen

Ein Anrainer berichtete am Sonntag in einem Video eines Pressefotografen, dass die Straße vor seinem Haus immer wieder Autofahrer zum Rasen verleiten würde. Nach einem anderen verheerenden Unfall vor acht Jahren fast an derselben Stelle habe man eine 80er‐Beschränkung beantragt, was aber abgelehnt worden sei.

Unweit des Unfallorts waren bei einem anderen, fatalen Verkehrsunfall im Oktober 2012 ein Mädchen und zwei junge Frauen ums Leben gekommen. Der Fahrer ‐ ein junger L17‐Führerscheinbesitzer ‐ hatte bei einem riskanten Überholmanöver damals die Herrschaft über den Wagen verloren. Das Auto prallte daraufhin mit der Beifahrerseite zuerst gegen einen Heuwender, dann mit voller Wucht gegen einen Pferdeanhänger und einen Pick‐up. Drei Insassen starben bei de Unfall. Der Lenker und ein hinter ihm sitzendes Mädchen blieben nahezu unverletzt.

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