Waffen-Razzia bei Meinungsforscher: Er spricht von Intrige
Bei einem Polizeieinsatz wurden 19 Waffen bei Werner Beutelmeyer beschlagnahmt. Er bestreitet die Vorwürfe.
Bei einem Polizeieinsatz in Oberösterreich sind beim Linzer Meinungsforscher Werner Beutelmeyer 19 Waffen beschlagnahmt worden.
Laut Kronen Zeitung rückten Donnerstagfrüh sieben Beamte der Schnellen Interventionsgruppe (SIG) zu dem Grundstück des 66-Jährigen aus. Ihm wird vorgeworfen, auf seinem nicht eingezäunten Grundstück Schießübungen durchgeführt und dadurch Nachbarn, Verkehrsteilnehmer sowie Wanderer gefährdet zu haben.
Waffenverbot gegen Beutelmeyer
Zudem soll er Waffen auch seinen minderjährigen Söhnen überlassen haben. Gegen den Verdächtigen wurde ein Waffenverbot verhängt. Neben den Schusswaffen wurden auch rund 1000 Patronen, die Waffenbesitzkarte und der Feuerwaffenpass abgenommen.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten laut Bericht fest, dass die Waffen nicht sicher verwahrt gewesen sein sollen. Zudem soll es im Zuge einer Schießübung zu einer Gefährdung einer Person gekommen sein. Der Mann wird wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit angezeigt.
Meinungsforscher vermutet Intrige
Beutelmeyer weist die Vorwürfe zurück. „Ich war und bin überrascht und werde den behördlichen Bescheid anfechten, habe bereits meine Rechtsanwälte damit beauftragt“, sagte er gegenüber der Krone. Er vermutet hinter der Anzeige eine Intrige im Zusammenhang mit einem langjährigen Nachbarschaftsstreit.
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