Alles neu um 20 Mio. Euro: voestalpine Stahlwelt in Linz präsentiert sich runderneuert
23 Monate wurde in der Stahlwelt umgebaut.
Die voestalpine hat ihre Stahlwelt in Linz nach rund 23 Monaten Umbauzeit wieder eröffnet. Der Ausstellungsbereich wurde um etwa 20 Mio. Euro architektonisch, technisch und inhaltlich modernisiert.
Eine hängende, begehbare Konstruktion, der sogenannte Grid, bildet das zentrale Element und vermittelt als offenes, vernetztes System den technologischen Anspruch des Unternehmens, die Innovationskraft und die Transformation zu einer Stahlproduktion mit Net-Zero-CO2-Emissionen.
Rund 8.500 einzeln ansteuerbare LED-Lichtpunkte, über den gesamten Grid verteilt, ermöglichen eine dynamische Lichtinszenierung, hieß es in einer Presseaussendung des Unternehmens am Dienstag. Multimediale Erlebnisse mittels Tablet und interaktive Stationen erklären den Gästen die komplexen Themen aus der Stahlproduktion.
Insgesamt wurden rund 138 Tonnen Stahl verbaut, rund 40 Tonnen davon in der CO2-reduzierten greentec steel Edition. Bei ihrer CO2-reduzierten Ausführung spart die Voest bereits rund zehn Prozent der direkten Emissionen ein.
Gesamtes Leistungsspektrum in Ausstellung
"Sie zeigt eindrucksvoll unser gesamtes Leistungsspektrum und die Bedeutung unserer Produkte für das tägliche Leben", sagte CEO Herbert Eibensteiner über die neue Stahlwelt. "Mit dem Grid als zentrales Element ist ein Ausstellungskonzept entstanden, das unsere Themen miteinander vernetzt und Besucherinnen und Besuchern einen interaktiven Zugang zur voestalpine bietet", ergänzte Hubert Zajicek, Mitglied des Vorstandes der voestalpine AG und Leiter der Steel Division.
750.000 Menschen bereits vor Ort
Die einzelnen Grid-Elemente wurden als bis zu 13 Meter hohe "Bäume" im Werk Krems vorgefertigt, nach Linz transportiert und in der Stahlwelt in Millimeterpräzision eingebaut. Das Atelier Brückner aus Stuttgart lieferte Konzept und Gestaltung der neuen Schau, die sich nun auf fünf Ebenen flexibler präsentiert. Inhalte können rascher aktualisiert und genauer weiterentwickelt werden.
Seit der Eröffnung der ursprünglichen Ausstellung im Jahr 2009 besuchten rund 750.000 Menschen, auch viele Schulklassen und Studierende, bis zur Schließung wegen des Umbaus im Juli 2024 die voestalpine Stahlwelt.
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