Verfolgungsjagd mit 200 km/h: Mutmaßliche Diebe in Ried gestoppt
Eine waghalsige Verfolgungsjagd mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h endete am Donnerstag mit der Festnahme von drei Tatverdächtigen in Ried in der Riedmark. Die drei georgischen Staatsangehörigen stehen unter Verdacht, zuvor in Steyregg die Jacke eines polnischen Staatsbürgers mit Bargeld entwendet zu haben. Die Polizei konnte die Verdächtigen nach einer spektakulären Verfolgungsfahrt durch das Gusental an einer Straßensperre stoppen.
Diebstahl während kurzer Unachtsamkeit
Ein 47-jähriger Pole war am 9. April 2026 mit seinem Abschleppwagen nach Steyregg gefahren, um ein Fahrzeug für den Transport nach Polen zu erwerben. Nach einem erfolgreichen Kaufgespräch kehrte er zu seinem geparkten Fahrzeug zurück und legte seine Jacke mit Bargeld hinter den Fahrersitz.
Als er anschließend eine Runde um sein Fahrzeug ging, um es zu überprüfen, nutzte ein mutmaßlicher Täter die Gelegenheit, öffnete die Beifahrertür und entwendete die Jacke. Daraufhin soll sich ein Fahrzeug genähert haben, in das der Verdächtige einstieg, bevor die mutmaßlichen Diebe in Richtung Pulgarn davonfuhren.
Rasante Flucht mit 200 km/h
Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten zum Erfolg. Das Fluchtfahrzeug wurde im Ortsgebiet von St. Georgen an der Gusen gesichtet. Es folgte eine gefährliche Verfolgungsjagd, bei der die Tatverdächtigen mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h durch das Gusental und sogar mit Tempo 200 km/h durch das Lungitzer Ortsgebiet in Richtung Ried in der Riedmark gerast sein sollen.
An einer von der Polizei errichteten Straßensperre im Rieder Ortsgebiet endete die Flucht schließlich. Die drei georgischen Staatsangehörigen wurden festgenommen und die mutmaßlich gestohlene Jacke samt Bargeld sichergestellt. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls dauern an.
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