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Ebola-Verdacht in OÖ nach Aufenthalt in Uganda

Die Person hat Krankheitssymptome und befindet sich in Quarantäne. Überstellung nach Wien geplant.
Eine Person in Schutzkleidung und Schutzbrille vor einem Zelt mit einem roten Kreuz.

Eine am Montag aus Uganda zurückgekehrte Person ist in Oberösterreich zur Abklärung etwaiger Ebola-Symptome in einem Spital aufgenommen und isoliert worden. Das teilten die Landessanitätsdirektion und die Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung am Mittwoch mit. Eine erste Blutprobe habe kein Vorhandensein einer Ebola-Infektion gezeigt, dieser vorläufige Befund müsse aber noch durch eine zweite Probe bestätigt werden. Laut Medienberichten soll es sich um eine Frau handeln, diese Info wurde aber noch nicht offiziell bestätigt.

Die Person sei am Mittwoch aufgrund ihrer Krankheitssymptome zur stationären Abklärung im Krankenhaus aufgenommen worden, hieß es. Da sie am Montag aus Uganda zurückgekehrt sei, welches derzeit von dem aktuellen Ebola-Ausbruch betroffen ist, sei sie entsprechend den medizinischen Leitlinien isoliert und behandelt worden. Solange die Ergebnisse der zweiten Blutprobe ausstehen, bleibe sie in isolierter Spitalsbehandlung.

Überstellung nach Wien geplant

Laut Behandlungsteam sei der Gesundheitszustand der betroffenen Person stabil. Sie werde im Lauf der nächsten Stunden mittels Infektionstransport in eine Spezialklinik nach Wien überstellt. Die Gesundheitsbehörden haben Mittwochabend das Kontaktpersonenmanagement in die Wege geleitet. Mit Details halten sich die Behörden bedeckt, sie berufen sich auf den Datenschutz. So wurde nicht bekanntgegeben, um welche Spitäler in Oberösterreich und in Wien es sich handelt.

Im Zusammenhang mit dem aktuellen Ebola-Ausbruch zählt die Demokratische Republik Kongo mittlerweile mehr als 900 Verdachtsfälle und mehr als 200 Tote. Aus dem Nachbarland Uganda gibt es keine Zahlen. Die WHO rechnet damit, dass sich die Lage in den afrikanischen Ländern weiter zuspitzen wird. Ebolafieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, weil es für den seltenen Bundibugyo-Typ bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt.

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