Tierquäler reißt Katzen Schneidezähne aus

Opfer: Den malträtierten Katzen fehlen etliche Schneidezähne.
Foto: PETSCHENIG PICTURENEWS

In Geiersberg im Innviertel treibt ein Tierhasser sein Unwesen. Bereits 20 Katzen sind einem Giftanschlag zum Opfer gefallen.

Ein unbekannter Tierhasser treibt seit fast neun Wochen in Geiersberg sein Unwesen. Am vergangenen Wochenende dürften ihm wieder zwei Katzen der Familie Reischauer in die Hände gefallen sein. Die Tiere überlebten den Anschlag zwar, doch ihnen fehlen jetzt etliche Schneidezähne.

"Die Katzen waren jeweils einen Tag verschwunden - wir haben bereits das Schlimmste befürchtet", erzählt Monika Reischauer, die mit ihrem Lebensgefährten eine Art Gnadenhof betreibt. Ihre Suche nach den vermissten Vierbeinern blieb erfolglos.

Schmerzensschreie

Opfer: Den malträtierten Katzen fehlen etliche Schneidezähne. Foto: PETSCHENIG PICTURENEWS Opfer: Den malträtierten Katzen fehlen etliche Schneidezähne.

"Sie sind dann plötzlich zum Fressen aufgetaucht und haben fürchterlich geschrien. Wir haben sie untersucht und sofort gesehen, dass ein Teil ihrer Zähne fehlt und sie offene Stellen im Maul haben", betont die Mutter eines vierjährigen Buben. Reischauer ist verzweifelt. Sie möchte nun so rasch wie möglich aus der Gegend wegziehen. Denn ihre Sorge gilt nicht nur den Tieren, sondern vor allem ihrem kleinen Sohn Pascal. "Ich habe Angst um ihn, wer weiß, was dem perversen Sadisten noch alles einfällt."

Wie berichtet, sind bereits 20 Katzen der Familie Reischauer einem Giftanschlag zum Opfer gefallen. Nur fünf von ihnen überlebten die heimtückischen Attentate, weil ihnen ein Tierarzt noch rechtzeitig ein Gegenmittel verabreichen konnte.

Doch nur Tage darauf wurden drei von ihnen mit abgeschnittenen Schnurrbarthaaren gefunden. Die Folge war, dass diese Tiere unter einer gestörten Sensorik litten - ihr Tastsinn war massiv beeinträchtigt.

Die jüngste Attacke richtete sich aber gegen die beiden anderen überlebenden Katzen. Reischauer: "Das Ganze scheint irgendwie System zu haben. Ich habe auch einen Verdacht, kann aber leider nichts beweisen."

(kurier) Erstellt am
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