Kurz vor Ostern: Kaninchen und Hühner ausgesetzt
Das Kaninchen wurde offenbar ausgesetzt
Vor Kurzem wurde am Tierschutzhof Pfotenhilfe ein Kaninchen abgegeben, das in Bürmoos (Salzburg) alleine in einer Wiese gefunden worden war. Ebenso kamen drei Hühner aus Munderfing (Oberösterreich) in die Obhut des Vereins, die auf einer Straße herumirrten.
Ungewollte Geschenke?
"Ich befürchte, dass es sich bei den Tieren um inzwischen ungewollte Geschenke handelt, an denen man das Interesse verloren hat", betont Johanna Stadler, Chefin des Tierschutzvereins.
"Keine Spontankäufe vor Ostern"
Da Ostern naht, warnt sie vor Tieren als - unüberlegtes - Geschenk: "Wenn ein Haustier einzieht, darf man keinesfalls den flauschigen Verlockungen des Handels oder sogenannter Kleintiermärkte und -schauen erliegen. Ein Tier darf niemals ein Spontankauf sein."
Die meisten Abgaben ungewollter Ostergeschenke habe die Pfotenhilfe alljährlich zum Beginn der Sommerferien. Da würden Tierhalter kurz vor Urlaubsantritt feststellen, dass sie keine Betreuung für das Haustier haben, beschreibt Stadler.
Zudem erinnert sie daran, dass die Käfighaltung von Kaninchen oder Hühnern verboten ist, das gelte auch für Privathaushalte.
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