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Glosse
05/25/2020

Strammer Hintern dank falscher Taferln

Die geplante Radtour wurde doch etwas länger als ursprünglich gedacht. Schilder mit Zeit- und Wegangaben wären sinnvoll.

von Petra Stacher

Eine gemütliche Tour hätte es werden sollen, war es schließlich auch – nur länger als gedacht. Angeschrieben war der R9 „Hintergebirgsradweg“ im Internet wie folgt: 54,4 Kilometer, 622 Höhenmeter, drei bis vier Stunden. Für mich, meinen Mann und zwei Freunde eigentlich ideal.

Und begonnen hat es auch so: tolles Wetter, eine schöne Landschaft und die Tunnel, welche wir passieren mussten, gaben uns den gewissen Kick. Schließlich erreichten wir den Höhepunkt der Tour und freuten uns auf die Abfahrt. Sie führte uns jedoch woanders hin als gedacht. Schließlich fanden wir uns in der Unterlaussa wieder, weit weg vom eigentlichen R9 und trotzdem war er dort wieder angeschrieben.

Umkehren oder weiterfahren? „Ich fahr’ da sicher nimmer rauf“, war die einstimmige Meinung. Also ab nach Altenmarkt, wo sich der R9 plötzlich zum R7 verwandelte, dem „Ennsradweg“. Sowohl Zeit- als auch Kilometerangaben, wie lange wir zum Ausgangspunkt Reichraming noch brauchen, fehlten. Blind weiterradeln war die Devise: Über 80 Kilometer legten wir schließlich zurück – den Hintern freut es.

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