Kommentar
05/01/2016

Schutzlos

Warum das Personal in Linzer Bädern sofort reagieren muss, wenn sich Menschen beobachtet und begafft fühlen.

Eine hochschwangere Frau erlebt im Linzer Parkbad Unangenehmes: Während sie mit ihren zwei kleinen Kindern im Familienbecken spielt, bemerkt sie am Beckenrand etliche Jugendliche bzw. junge Männer, offensichtlich mit Migrationshintergrund, die ungeniert starren und gaffen. Die Frau fühlt sich in dieser Situation unwohl und schutzlos, zieht sich mit ihrer Familie zum Platz zurück, um dort auf ihren Mann zu warten. Davor waren ihr die Männer nämlich schon vom großen ins Familienbecken gefolgt. Ähnliches berichtet eine Bekannte, die ebenfalls mit ihren Töchtern das Parkbad besuchte. Direkt beim Kinderbecken seien junge Männer gesessen und hätten die Zwerge beobachtet. Sie gehe dort nicht mehr hin, sagt sie.

In beiden Fällen ist strafrechtlich nichts Unrechtes geschehen. Trotzdem darf es nicht passieren, dass man sich in einem Schwimmbad unwohl, verfolgt und begafft fühlt.

Die entscheidende Frage: Wo war das Personal? Immerhin gab es schon ähnliche Vorfälle, ja sogar einen Übergriff auf ein Kind.

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