© APA/dpa/Julian Stratenschulte

Chronik Oberösterreich
09/06/2021

„Wir erwarten einen guten Schulstart“

Die Regeln sind klar, ein Lockdown soll vermieden werden, so Bildungsdirektor Klampfer

von Claudia Stelzel-Pröll

In einigen Bundesländern geht es bereits morgen los, in Oberösterreich steht noch eine Woche Ferien an. Ab 13. September heißt es aber auch bei uns wieder: Schultasche schultern und ab in die Klassenzimmer!

„Es ist ein komplett anderer Start in den Herbst als vergangenes Jahr. Wir haben den Vorteil, dass die Verordnungen seit einiger Zeit erlassen sind. Wir konnten also alle wichtigen Informationen bereits an die Schule kommunizieren, erklärt der Bildungsdirektor des Landes OÖ, Alfred Klampfer.

Keine Änderungen

Der Zeitvorsprung sei toll, so könne man von einem guten und ruhigen Schulstart ausgehen. Mit gröberen Änderungen des Konzepts rechnet Klampfer nicht mehr. Es werde auch wieder einen Krisenstab geben, der bei Fragen täglich ansprechbar sein soll: „So können uns Direktorinnen und Direktoren bei brennenden Fragen gleich erreichen.“

Was tut sich also? In den ersten beiden Wochen gibt es drei Tests pro Woche, einer davon muss ein PCR-Test sein. An Schulen soll es ein niederschwelliges Impfangebot für alle ab 12 Jahren geben. Die Maske bleibt außerhalb der Klasse oben, ungeimpftes Lehrpersonal unterrichtet sowieso mit Maske (weitere Maßnahmen siehe Grafik unten).

Apropos ungeimpfte Lehrerinnen und Lehrer: „Wir haben keine genauen Daten, wie viele geimpft sind. Wir spielen auch nicht Gesundheitsbehörde, sondern hoffen einfach, dass sich bei den niederschwelligen Impfangeboten, die es an den Schulen geben wird, auch der noch ungeimpfte Teil des Lehrpersonals überzeugen lässt“, so Klampfer.

Er lese nicht gerne in der Kristallkugel, aber so viel könne er verraten: „Niemand wünscht sich einen neuerlichen Lockdown mit Distance Learning im Herbst. Deswegen müssen wir alle zusammen alles unternehmen, damit es nicht wieder dazu kommt. Die regelmäßigen Testungen und weitere Maßnahmen sind auf jeden Fall ein guter Anfang.“

Klampfer hofft außerdem, dass bei erhöhten Fallzahlen dieses Mal nicht ganze Bundesländer in den Lockdown geschickt werden: „ Es wäre sinnvoll, auf konkrete Standorte, vielleicht noch auf Städte oder Bezirke zu reagieren. Prinzipiell sollte dieses Mal punktuell vorgegangen werden.“

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