Ein Song, zwölf Persönlichkeiten und große Emotionen

Ein Mann mit Schnurrbart und eine Frau mit Brille posieren vor einem Kunstwerk.
Fotografin Sabine Starmayr zeigt in ihrer Ausstellung "What's Up?" Menschen und ihre intensiven Stimmungen

Die eine zeigt sich verwundbar und verletzlich, der andere lässt tief blicken, manche singen und tanzen. Allen 12 Persönlichkeiten, die Fotografin Sabine Starmayr vor ihre Linse gebeten hat, ist gemein, dass sie sich roh und ungeschönt mit der Frage "What's Up?" (Was ist los?) auseinandersetzen. Ausgangspunkt des Herzensprojekts von Starmayr war der gleichnamige Song der "4 Non Blondes", den sie bei den Fotoshootings spielte und der die jeweiligen Emotionen auslöste.

Zwei Frauen posieren mit einer Zeitschrift von Starmayr vor einem großen Porträt.

Elisabeth Görgl und Fotografin Starmayr bei der Vernissage

Mitgewirkt haben unter anderem Fußballlegende Toni Polster, Ex-Skirennfahrerin Lizz Görgl, Schauspieler Patrick Strasser, Fotograf Lois Lammerhuber und Sängerin und Vocalcoach Monika Ballwein.

Ein Mann mit Brille und Schnurrbart sitzt vor einer Wandzeichnung und hält Kohle in der Hand.

Maler und Grafiker Manfred Hebenstreit

Eine Frau mit wallendem Haar und weiter Kleidung tanzt vor einem hellen Hintergrund.

Sängerin und Vocalcoach Monika Ballwein

Ein Mann mit langen Haaren und einem Sakko hält die Hand auf die Brust.

Schauspieler Patrick Strasser

Ein Mann mit grauem Haar und weißem Poloshirt blickt über seine Schulter.

Fußballlegende Toni Polster

Ein Mann mit Mütze und Mantel hält einen Finger vor den Mund.

Fotograf Lois Lammerhuber

Gezeigt werden die großformatigen Arbeiten in einem ganz besonderen Setting. Maler und Grafiker Manfred Hebenstreit öffnet dafür seinen umgebauten Bauernhof in Peuerbach. Kommenden Sonntag, 10. Juli, gibt es von 10.30 bis 13 Uhr, nochmals vor Ort die Möglichkeit, die Fotografien zu sehen.

Persönlicher Zugang

"In den letzten zwei Jahren singe ich, ja brülle ich diesen Song aus vollem Herzen laut raus. Zum einem verarbeite ich damit den schweren persönlichen Verlust meiner Eltern. Zum anderen diese leider noch immer anhaltende Zeit der Pandemie und nun auch des Krieges in der Ukraine - gepaart mit krisenhaften Energie-Szenarien in ganz Europa", erklärt Sabine Starmayr ihren Ausgangspunkt für die Ausstelllung: "Voriges Jahr gärte in mir die Idee, diesen Song fotografisch mit speziell darauf abgestimmten Shootings umzusetzen. Jeder hat schwierige, persönlich prägende Lebensabschnitte zu bewältigen, in denen er sich oft fragt: What's going on?".

www.starmayr.com

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