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Festnahme in OÖ: 33-Jähriger soll gedealt und Freundin misshandelt haben

Bei Hausdurchsuchungen wurde eine Cannabis-Aufzuchtanlage gefunden. Der Mann ist teilweise geständig.
Mehrere blühende Cannabispflanzen mit dichten, harzigen Blüten und grünen Blättern in einer Indoor-Anlage.

Im Bezirk Ried im Innkreis hat die Polizei einen mutmaßlichen Drogendealer festgenommen. Nach umfassenden Ermittlungen des Koordinierten Kriminaldienstes des Bezirkspolizeikommandos Ried im Innkreis, die unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis geführt wurden, konnte einem 33-jährigen Mann der mutmaßliche gewinnbringende Handel mit Suchtgift nachgewiesen werden. Er wurde in die Justizanstalt Ried überstellt.

Der 33-Jährige ist dringend verdächtig und teilweise geständig, im Zeitraum vom 1. November 2025 bis zu seiner Festnahme zwischen vier und sechs Kilogramm Cannabiskraut sowie Cannabisharz über das Internet erworben und im Großraum der Stadt Ried im Innkreis gewinnbringend in Umlauf gebracht zu haben. 

Am 18. Juni 2026 Beamte Hausdurchsuchungen an den Aufenthaltsadressen des Beschuldigten durch. Dabei wurde der 33-Jährige festgenommen. Auch seine 40-jährige Lebensgefährtin wurde im Zuge der Durchsuchungen kurzzeitig festgenommen, da sie im Besitz von Suchtmittel auf frischer Tat betreten wurde. In ihrer Wohnung stellten die Ermittler zudem eine Cannabis-Indoor-Aufzuchtanlage sicher. Die Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis ordnete die Anzeige auf freiem Fuß an.

Häusliche Gewalt

Die Ermittlungen förderten neben dem Drogenhandel noch einen weiteren schwerwiegenden Verdacht zutage: Der 33-Jährige soll seine Lebensgefährtin seit Dezember 2025 wöchentlich physischer Gewalt ausgesetzt haben. Die 40-Jährige erlitt dabei mutmaßlich Verletzungen am gesamten Körper. Auch in diesem Punkt ist der Beschuldigte teilweise geständig. Der 33-Jährige wurde in die Justizanstalt Ried überstellt.

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