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Probeführerschein-Besitzer lieferten sich in OÖ Straßenrennen

Die Lenker bretterten mit 150 km/h durch eine 70er-Zone. Ihnen wurden die Führerscheine abgenommen.
Ein Polizist misst mit einer Radarpistole die Geschwindigkeit.

Mit bis zu 150 km/h bei erlaubten 70 km/h sind zwei Probeführerschein-Besitzer am Mittwoch in Ansfelden (Bezirk Linz-Land) angehalten worden. Sie hatten sich ein Straßenrennen geliefert, bei dem auch der Sicherheitsabstand nicht eingehalten wurde, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten nahmen die Führerscheine vorläufig ab. 

Bei dieser Schwerpunktkontrolle zur Bekämpfung der Roadrunner- und Poserszene entlang der B1 konnte die Polizei auch verschiedene Delikte wie etwa Suchtgift- oder Alkoholbeeinträchtigung, technische Mängel oder weitere Geschwindigkeitsübertretungen feststellen.

Übermüdung als Rechtfertigung

Auch in Vöcklabruck ist eine 19-Jährige mit Probeführerschein deutlich zu schnell gefahren. Sie wurde am Donnerstag früh auf der B1 mit einer Geschwindigkeit von 165 km/h gemessen, erlaubt waren 100 km/h, berichtete die Polizei. Die Lenkerin sei auf dem Weg von der Arbeit nach Hause gewesen und gab an, sie sei sehr müde gewesen und wäre daher etwas schneller gefahren. Sie wird angezeigt.

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