© mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien

Chronik Oberösterreich
06/03/2019

Otto Zitko: Herr über die prägnante Linie

Ab 7. Juni gibt es frühere und aktuelle Arbeiten des gebürtigen Oberösterreichers Zitko im Lentos zu sehen.

von Claudia Stelzel-Pröll

Wer beizeiten die ORF-Serie „Vorstadtweiber“ schaut, kennt das Lokal, in dem sich die intriganten Wiener Damen regelmäßig zum Aushecken diverser Pläne treffen. Dieses Restaurant gibt’s auch in Echt, da heißt es Skopik & Lohn, befindet sich in der Leopoldstadt und hat tatsächlich diese markante Deckenmalerei, die es so unverkennbar macht. Und diese Malerei wiederum stammt vom gebürtigen Oberösterreicher Otto Zitko, der mittlerweile weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt ist.

„Retrospektiv“

Das Lentos zeigt ab kommender Woche, 7. Juni, unter dem Titel „Retrospektiv“ sowohl Arbeiten aus den 1980er-Jahren als auch aktuelle Produktionen. Ein Großteil der Werke stammt aus österreichischen Sammlungen.

Großformatig

Otto Zitkos Werk geht immer wieder mit einem Wechsel der Bildträger sowie des Zeichen- und Malmaterials einher und umfasst frühe Öl-auf-Leinwandbilder, Ruß- und Hinterglasarbeiten, Holztafeln, großformatige Alutafeln und ortsbezogene Wandarbeiten. Immer wieder sind es prägnante Linien, die einen Raum, eine Wand oder ein Blatt einnehmen und so selber zum Kunstwerk werden.

Für sein Werk erhielt Zitko zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Kulturpreis für bildende Kunst des Landes Oberösterreich.

www.lentos.at