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Missbrauchsfall mit Todesfolge: U-Haft verlängert

Mann steht im Verdacht, seiner Ehefrau bei sexuellen Missbrauchshandlungen tödliche Verletzungen zugefügt zu haben.
Justizanstalt Korneuburg

Die U-Haft über einen Mann, der im Verdacht steht, seiner Ehefrau bei sexuellen Missbrauchshandlungen tödliche Verletzungen zugefügt zu haben, ist am Montag neuerlich und bis 17. Oktober verlängert worden.

Der Beschuldigte habe sich in der Haftverhandlung zu den Vorwürfen weiter nicht geäußert, „er sagt nichts“, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wels auf APA-Anfrage mit. Die Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen Person mit Todesfolge dauern an.

Das 40-jährige Opfer war am 26. Juni mit stark blutenden Wunden in seinem Wohnhaus in Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) aufgefunden worden. Die Rettung konnte nur noch den Tod der Frau feststellen.

Aufgrund der Verletzungen wurde eine Obduktion angeordnet, die das ganze Ausmaß zutage brachte. In Befragungen gab der beschuldigte 50-Jährige sexuelle Handlungen zu, sprach aber von einem Unfall und davon, dass seine Frau stark betrunken gewesen sei. Ob das stimmt, wird erst das chemisch-toxikologische Gutachten zeigen.

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