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Glosse
01/19/2020

Linzer Radwege besser kennzeichnen

Radwege sind gut und schön: Zur Sicherheit aller sollten sie aber sichtbarer markiert werden.

von Petra Stacher

Als Neuling der Stadt Linz ist man zu Beginn in einer Art Verliebtheitsphase: Fast alles wird von einem selbst als innovativ, modern und toll beschrieben. Wie in einer neuen Beziehung fallen nicht einmal größere Probleme ins Gewicht, wie etwa die täglichen Staus. Und dennoch hatte Linz doch bereits zu Beginn einen Haken: Die Radwege – nicht die Fahrer darauf – schlichtweg die Wege an sich.

Wie meist üblich trennt auch in der Stadt Linz ein weißer Strich den Radweg vom Fußweg. Schön und gut, verlässt man jedoch ein Haus und tritt in die Mitte des Weges, sorgt das für Verwirrung: Intuitiv wählt man dann einfach eine Seite aus.

Beispiel Wien

Ob die Entscheidung richtig war – oder eben falsch – erfährt man spätestens durch das Klingeln der Fahrradglocke. Die weißen Markierungen in Form eines Fahrrads gibt es zwar, doch vielfach nur zu Beginn des Weges – das ist zu wenig: Denn oft beginnt der eigene Weg nicht dort.

In Wien sind die Fahrradstreifen meist grün oder rot bemalt: So sieht jeder auf den ersten Blick, wo er zu gehen oder zu fahren hat. Auch für Linz wäre das eine Lösung, egal ob in Gelb, Rot, Grün oder Pink.

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