Flammen kurz vor Wohnhaus: 21 Feuerwehren im Großeinsatz
Feuerwehren standen im Großeinsatz.
Ein Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen hat am Dienstagnachmittag in der Gemeinde Lengau (Bezirk Braunau) einen stundenlangen Großeinsatz ausgelöst.
Ein Nebengebäude eines Bauernhofs wurde von den Flammen völlig zerstört. Das unmittelbar angrenzende Wohnhaus konnte von den Einsatzkräften jedoch gerettet werden. Der Besitzer des Hofes erlitt leichte Verletzungen.
Kurz nach 14.00 Uhr wurden Feuerwehren aus dem gesamten Bezirk Braunau sowie aus dem benachbarten Salzburg zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Objekts alarmiert. Insgesamt standen 21 Feuerwehren im Einsatz. Wegen des Ausmaßes des Feuers und der schwierigen Wasserversorgung wurde im Laufe des Nachmittags Alarmstufe 3 ausgelöst.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Nebengebäude bereits in Vollbrand. Darin befanden sich ersten Informationen zufolge Heu sowie landwirtschaftliche Geräte. Das Feuer drohte auf das Wohnhaus überzugreifen. Durch einen massiven Löscheinsatz gelang es den Feuerwehrleuten jedoch, die Flammen rechtzeitig einzudämmen und das Wohngebäude zu schützen.
Stundenlanger Einsatz bei großer Hitze.
Die anhaltende Trockenheit erschwerte laut ORF die Löscharbeiten erheblich. Da die vorhandenen Löschteiche nicht genügend Wasser lieferten und auch Bäche in der Umgebung nur wenig Wasser führten, musste eine rund 2 km lange Löschleitung errichtet werden. Zusätzlich unterstützten Landwirte die Einsatzkräfte mit Wasser für die Brandbekämpfung.
Das Nebengebäude konnte trotz des Großeinsatzes nicht mehr gerettet werden und brannte vollständig aus.
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