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„Dubiose Anrufe“: Kripo warnt vor Betrugsmaschen

SMS und Telefonate derzeit wieder „intensiv im gesamten Bundesland“. Polizei rät „dubiose Anrufe“ sofort zu beenden.
Exekutive/Polizei/Innere Sicherheit.

Das Landeskriminalamt Oberösterreich hat am Montag vor Betrügern gewarnt, die derzeit wieder „intensiv im gesamten Bundesland“ mittels SMS und Telefonanrufen ihre Opfer zur Herausgabe von Vermögenswerten bzw. zu Geldüberweisungen zu bewegen versuchen. Auch würden sich Fälle häufen, in denen sich unbekannte Täter telefonisch als Polizisten, Ärzte oder Staatsanwälte ausgeben.

Letztere würden versuchen, „Menschen mit erfundenen Notfällen, wie schwere Erkrankungen von Angehörigen, verursachte Verkehrsunfälle, wo eine Kaution zu stellen ist, sowie Einbrüche oder Überfälle in der Nachbarschaft, um ihr Geld zu bringen“, teilte die Landespolizeidirektion Oberösterreich mit. Die Opfer würden durch die Androhung von tödlichen oder zumindest schwerwiegende Konsequenzen für die Angehörigen „unter so hohen Druck gesetzt, dass sie oft ihre gesamten Vermögenswerte freiwillig an die Täter übergeben“.

Geld und Gold gefordert

„Beenden Sie dubiose Anrufe sofort“, so der Rat der Kriminalisten. „Weder ein Arzt, ein Polizist oder Staatsanwalt wird sie jemals anrufen und sie zur Zahlung einer Kaution oder zur Übergabe von Bargeld oder Gold auffordern. Geben Sie am Telefon niemals Auskünfte über Bargeld, Wertgegenstände oder Bankguthaben bzw. Kontodaten.“ Auch soll niemals eine SMS eines Finanzamtes oder einer Bank geöffnet werden, zumal keine dieser Institutionen auf diesem Weg den Kontakt suchen werde. Selbiges gelte für die Krankenkasse oder Versicherungen.

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