Das AEC ist nach Turbulenzen finanziell wieder auf den Beinen

© HONORARFREI /Lois Lammerhuber

konflikt
02/05/2014

Land verweigert dem AEC versprochene Million

Landeshauptmann Pühringer hält Zahlungen des Landes vorerst noch zurück.

Das Ars Electronica Center (AEC) ist Opfer des Konflikts der Stadt Linz mit dem Land Oberösterreich über die Subventionierung von Kultureinrichtungen. Das Land hat für 2013 erst 100.000 Euro ausbezahlt, eine Million steht noch aus. Landeshauptmann Josef Pühringer hält das Geld mit der Begründung zurück, dass Linz noch Schulden für die Eröffnung des Musiktheaters habe.

Geschäftsführer Diethart Schwarzmair hofft, dass der Gipfel zwischen Pühringer und dem Bürgermeister Klaus Luger (SP) am 12. Februar eine Einigung bringt. Luger geht davon aus, dass „rasch wieder Normalität einkehrt und gezahlt wird, was vereinbart ist.“ Pühringer wiederum behauptet, die Stadt schulde dem Land fünf Millionen Euro.

Das AEC ist erfolgreich unterwegs, der Selbstfinanzierungsgrad beträgt 60 Prozent. 2010 waren es noch 45 Prozent. Der künstlerische Geschäftsführer Gerfried Stocker: „Allein, dass wir für das Festival im Vorjahr über Sachsponsoring und Kooperationen eine Million Euro lukriert haben, zeigt die Attraktivität der Marke Ars Electronica, etwa bei Firmen, Universitäten oder Kultureinrichtungen weltweit.“

Mit 175.000 Besuchern war es 2013 das bestbesuchte Museum des Landes. Insgesamt nahm das AEC 2013 rund 12,9 Millionen ein. 3,9 Millionen kamen von der Stadt Linz, um 1,1 Millionen weniger als 2012.

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