© dpa/Peter Förster

Kinderpornografie
02/02/2015

Mann missbrauchte Baby und stellte Bilder online

Weitere Kinderporno-Opfer sollen auf das Konto des Linzers gehen. Staatsanwalt ermittelt.

Ein 40-jähriger, in Linz lebender Mann soll ein Baby sexuell missbraucht, die Tat gefilmt und ins Internet gestellt haben. Zudem wird ihm der Missbrauch einer Siebenjährigen in Rumänien und die Anfertigung von Kinderporno-Material von mindestens einem weiteren Opfer vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft Linz bestätigte am Montag dazu einen Online-Bericht der Oberösterreichischen Nachrichten.

Opfer in Rumänien gesucht

Der Mann, der seit Dezember in Untersuchungshaft sitzt, soll sich seine Opfer im Obdachlosen- und Prostitutionsmilieu in seiner rumänischen Heimat gesucht haben. In Rumänien soll er das erst ein Jahr alte Baby und ein siebenjähriges Mädchen missbraucht und zumindest von dem Übergriff auf das Baby Filmaufnahmen angefertigt haben. Diese stellte er dann ins Internet.

Als der amerikanische Betreiber eines sozialen Netzwerks die Daten herunternahm und die Polizei informierte, flog der 40-Jährige auf. Laut Staatsanwaltschafts-Sprecher Philip Christl waren die Ermittlungen vorerst noch nicht abgeschlossen. Die Kriminalisten gehen aber davon aus, dass der Mann auch in Österreich einschlägig aktiv war: Er soll von zumindest einem Mädchen im Kindergarten- bzw. Volksschulalter in seiner Wohnung pornografische Bilder gemacht haben. In welcher Beziehung er zu dem Kind stand, war nicht bekannt. Der Mann ist im Wesentlichen geständig.

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