Hund rettete Menschen und Tiere bei Großbrand auf Reiterhof

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Foto: Kerschbaummayr Der Wirtschaftstrakt des Reiterhofs brannte aus. Die Pferde konnten gerettet werden.

Mehrere 100.000 Euro Sachschaden verursachte in der Nacht ein Feuer auf einem Vierkanter.

Es war die feine Nase eines Hundes, die in der Nacht zum Samstag in Luftenberg vermutlich sieben Menschen und vier Pferden das Leben gerettet hat. Im  Wirtschaftstrakt des Reiterhofs Punzenberger ist kurz vor drei Uhr Früh ein Feuer ausgebrochen.

Binnen kürzester Zeit stand der Dachstuhl des Vierkanters in Vollbrand. Im Reiterstüberl hatte glücklicherweise aber nach einer Geburtstagsfeier ein Gast übernachtet. Dessen Hund witterte den Rauch und weckte sein Herrl. Der Mann erkannte die Gefahr und alarmierte den schlafenden Hausherrn.

46-53079398.jpg Foto: Kerschbaummayr Insgesamt sieben Bewohner konnten rechtzeitig ins Freie flüchten. „Dem Besitzer ist es auch noch gelungen, seine vier Pferde unverletzt aus dem Stall zu bergen“, sagt Einsatzleiter Peter Keplinger von der Feuerwehr Pürach. Die sieben geretteten Personen wurden wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Spital gebracht. Der Wirtschaftstrakt war nicht mehr zu retten. „Dutzende Stroh- und Heuballen sind lichterloh in Flammen gestanden.“

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Durch den Wind wurde das Feuer immer wieder in Richtung des Wohntrakts geblasen. „Wir haben es aber geschafft, den Großteil des Gebäudeteils zu schützen.“ Insgesamt sieben Feuerwehren mit 120 Mann standen im Einsatz. Der Löschangriff wurde von vier Seiten gleichzeitig durchgeführt.

Etliche Feuerwehrleute standen Samstagabend immer noch im Einsatz, weil immer wieder Glutnester glosten. Die Brandursache ist noch unklar. Der Schaden beträgt mehrere 100.000 Euro.

(Kurier) Erstellt am
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