Chronik | Oberösterreich
17.03.2016

Hund bei Wohnungsbrand in letzter Sekunde gerettet

21-jährige Mieterin konnte sich in Sicherheit bringen. Der Vierbeiner wurde halb bewusstlos auf der Couch gefunden.

Für einen Hund hat ein Brand Mittwochfrüh in Linz ein glückliches Ende genommen. Kurz nach sieben Uhr war im Gang vor einer Mansardenwohnung in der Wiener Straße ein vermutlich gelegtes Feuer ausgebrochen: Die Flammen griffen von der Eingangstür auf den Boden über, dichter Qualm drang in die Räumlichkeiten.

Die 21-jährige Mieterin konnte sich in Sicherheit bringen, vergaß in ihrer Panik aber, ihre Hündin Skayla mitzunehmen. "Wir mussten zuerst den Brand bekämpfen und den dichten Rauch beseitigen", sagt Einsatzleiter Andreas Koch von der Berufsfeuerwehr Linz. Der Vierbeiner, ein sechs Monate alter Stafford-Mischling, wurde schließlich eingerollt und halb bewusstlos auf der Couch gefunden. "Er hat sehr flach geatmet. Wir haben ihn ins Freie getragen und über ein Beatmungsgerät mit Sauerstoff versorgt", berichtet Koch. Anschließend wurde der Hund zu einem Tierarzt gebracht. "Er hat eine Rauchgasvergiftung erlitten, aber das wird schon wieder", beruhigt der Veterinär.

Laut Polizei besteht der Verdacht, dass der Ex-Freund (18) der Mieterin den Brand gelegt hat. Die 21-Jährige wurde wegen einer möglichen Rauchgasvergiftung im Spital behandelt.