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Glosse
04/21/2020

Homeoffice ermöglicht Beruf in Jogginghose

Der Arbeitsalltag bleibt gleich, nur die Bewegungsfreiheit ändert sich: Dazwischen ist für die Waschmaschine kurz Zeit.

von Petra Stacher

Die fünfte Woche sitze ich nun schon zu Hause. Homeoffice lautet die Corona-Maßnahme, die mir verordnet wurde. Auch wenn daheim alles bekannt ist, ist es dennoch ein neues Arbeitsumfeld, vor allem, wenn man es nicht für sich allein hat. Mein Mann ist auch da.

Das heißt: Zwei 40-Stunden-Arbeitskräfte, ein kleines Büro, ein Schreibtisch. „Ich muss mehr telefonieren, ich geh’ ins Büro“, zeigte ich vor meinem Mann auf. Er muss sich seither mit dem Küchentisch zufriedengeben.

Guten-Morgen-Tee

Um sieben Uhr läutet mein Wecker. Nachdem ich noch etwas weiterschlummere – erspare ich mir doch den Weg in die Arbeit –, geht es rein in die Jogginghose (es sieht mich ja keiner). Dazwischen fahre ich meinen Laptop hoch. Mit meinem Guten-Morgen-Tee und in bequemer Kleidung mache ich mich schließlich an die Arbeit.

Der Arbeitsalltag läuft dann ähnlich ab, auch wenn die Kommunikation über eMail stark zugenommen hat. Was anders ist: Die Bewegungsfreiheit. Habe ich Luft, schalte ich schnell die Waschmaschine ein.

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