Handy-Verbot: 13-Jährige stach sich selbst in Bauch

Bergrettungsfeature Wilder Kaiser
Foto: BILDAGENTUR MUEHLANGER WWW.MUEHLANGER.AT/BILDAGENTUR MUEHLANGER Das Mädchen wurde mit dem Hubschrauber ins Spital geflogen (Archivbild)

Das Mädchen hatte zuvor Streit mit seiner Mutter. Lebensgefahr besteht keine.

Nachdem eine 13-Jährige im Bezirk Braunau von ihrer Mutter Handy-Verbot bekommen hatte, hat sie sich mit einem Messer selbst in den Bauch gestochen. Das teilte die Pressestelle der Landespolizeidirektion Oberösterreich in einer Aussendung am Freitag mit.

Die Schülerin hatte Donnerstagabend Streit mit ihrer 33-jährigen Mutter. Deshalb nahm diese ihrer Tochter als Erziehungsmaßnahme das Handy ab. Dann verließ sie die Wohnung. Die 13-Jährige, die allein daheim war, holte sich ein rund 20 Zentimeter langes Messer aus der Küche und stach sich damit selbst in den Bauch. Anschließend alarmierte sie die Rettung. Der Notarzt versorgte sie in der Wohnung. Anschließend wurde sie mit dem Hubschrauber in das Landeskrankenhaus Salzburg geflogen.

"Die Patientin ist außer Lebensgefahr. Sie hat leichte Verletzungen", sagte die Sprecherin des Landeskrankenhauses, Mick Weinberger, am Freitagvormittag. "Es geht ihr den Umständen entsprechend gut."

(APA / tan) Erstellt am