Der Felsbrocken löste sich aus einer Wand am schwer zugänglichen Ostufer des Traunsees.

© Hörmandinger

Felsbrocken stürzte direkt neben Motorboot in den Traunsee
07/29/2013

Felsbrocken stürzte direkt neben Motorboot in den Traunsee

Vierköpfige Familie kam bei Felssturz am Ostufer des Traunsees mit dem Schrecken davon.

von Christoph Weiermair

Fast als hätte eine Felswand Schiffe versenken gespielt, donnerte am Sonntagnachmittag ein Gesteinsbrocken bei Karbach in den Traunsee. Der etwa einen Kubikmeter große, tonnenschwere Stein raste aus 100 Metern Höhe Richtung See und riss mehrere Bäume mit, ehe er direkt neben dem Motorboot einer vierköpfigen Familie ins Wasser einschlug. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt, auch das Boot trug keinen Schaden davon.

Das Paar aus Ebensee und ihre beiden Töchter hatten in der Nachmittagshitze am malerischen Ostufer zum Baden angelegt. Auch andere Ausflügler befanden sich in unmittelbarer Nähe.

„Die Familie hat einen riesigen Schutzengel gehabt. Wenn der Stein das Boot getroffen hätte, wären sie jetzt mausetot“, sagt Hedwig Pucher aus Ebensee, die selbst nur unweit der Einschlagstelle schwamm. Bei seinem Schutzengel bedanken konnte sich auch ein Wassersportler: Sein Kajak wurde von mehreren kleineren Steinen getroffen, die der Felsbrocken mitgerissen hatte – er selbst blieb unversehrt.

Wenige Minuten nach dem Felssturz trafen Wasserrettung und Polizei an der Beinahe-Unglücksstelle ein. „Die Bucht ist ein beliebtes Ausflugsziel und nur mit Boot erreichbar“, sagt Florian Höller, Ortsstellenleiter der Wasserrettung Gmunden. Er und seine Kollegen mussten die nach dem Felssturz völlig schockierte Familie beruhigen. „Es geht ihnen mittlerweile wieder gut, sie sind noch in der Nacht nach Kroatien in den Urlaub gefahren. Die Erholung haben sie jetzt bitter nötig“, meint Höller.

Der Felsbrocken wird in Zukunft übrigens kein Hindernis für Boote sein: Er liegt jetzt in rund 180 Metern Tiefe am Grund des Sees.

Vierköpfige Familie kam bei Felssturz am Ostufer des Traunsees mit dem Schrecken davon. Fast als hätte eine Felswand Schiffe versenken gespielt, donnerte am Sonntagnachmittag ein Gesteinsbrocken bei Karbach in den Traunsee. Der etwa einen Kubikmeter große, tonnenschwere Stein raste aus 100 Metern Höhe Richtung See und riss mehrere Bäume mit, ehe er direkt neben dem Motorboot einer vierköpfigen Familie ins Wasser einschlug. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt, auch das Boot trug keinen Schaden davon. Das Paar aus Ebensee und ihre beiden Töchter hatten in der Nachmittagshitze am malerischen Ostufer zum Baden angelegt. Auch andere Ausflügler befanden sich in unmittelbarer Nähe. „Die Familie hat einen riesigen Schutzengel gehabt. Wenn der Stein das Boot getroffen hätte, wären sie jetzt mausetot“, sagt Hedwig Pucher aus Ebensee, die selbst nur unweit der Einschlagstelle schwamm. Bei seinem Schutzengel bedanken konnte sich auch ein Wassersportler: Sein Kajak wurde von mehreren kleineren Steinen getroffen, die der Felsbrocken mitgerissen hatte – er selbst blieb unversehrt. Wenige Minuten nach dem Felssturz trafen Wasserrettung und Polizei an der Beinahe-Unglücksstelle ein. „Die Bucht ist ein beliebtes Ausflugsziel und nur mit Boot erreichbar“, sagt Florian Höller, Ortsstellenleiter der Wasserrettung Gmunden. Er und seine Kollegen mussten die nach dem Felssturz völlig schockierte Familie beruhigen. „Es geht ihnen mittlerweile wieder gut, sie sind noch in der Nacht nach Kroatien in den Urlaub gefahren. Die Erholung haben sie jetzt bitter nötig“, meint Höller. Der Felsbrocken wird in Zukunft übrigens kein Hindernis für Boote sein: Er liegt jetzt in rund 180 Metern Tiefe am Grund des Sees.
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