Alles im Griff: Sebastian Wienerroither mit Werkstück

© WKÖ/SkillsAustria

Chronik Oberösterreich
10/02/2021

Zu Silber kommt jetzt Gold dazu

Europas vergoldeter Steinmetz heißt Sebastian Wienerroither und kommt aus Oberösterreich

von Claudia Stelzel-Pröll

 „Samstagmittag hab ich mir noch gedacht, das wird nichts mehr. Aber dann hat er das Rennen nochmals komplett umgekrempelt“. Man hört Rudolf Wienerroither aus Frankenburg am Hausruck an, wie stolz er auf seinen Sohn Sebastian ist. Der 22-jährige Steinmetz machte sich bei den EuroSkills in Graz zum Europameister. Das war möglich, weil ein anderer Kandidat ausfiel und Wienerroither, der bei der WM 2019 schon Silber geholt hatte, nachrücken durfte.

Besondere Erfahrung

„Die letzten Minuten waren wieder ganz wild. Zum Glück habe ich mir einen Zeitvorsprung herausgearbeitet und konnte so nochmals in Ruhe an meinen Werkstücken feilen, alles polieren und entspannt fertigmachen“, sagt Sebastian Wienerroither. Die goldene Medaille kommt jetzt zur silbernen, „ich werde beide in Ehren halten und immer wieder gerne an die Wettbewerbe zurückdenken.“

Zum Nachdenken bleibt nicht allzu viel Zeit, der Europameister ist schon fix in den Familienbetrieb eingebunden, „räumt die Firma ordentlich um und sägt schon fest an meinem Sessel“, lacht Rudolf Wienerroither: „Aber das passt schon so.“ Das Steinmetzunternehmen gibt es seit 75 Jahren, einen Zwang ins Handwerk einzusteigen, gab es für Sebastian trotzdem nicht: „Natürlich habe ich das ganz alleine entschieden, weil mir der Beruf taugt.“

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