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Glosse
11/09/2020

Es ist Zeit für die kleinen Dinge

Meistens gibt es immer etwas, was einem das Leben versüßt. Man muss es halt sehen wollen.

von Petra Stacher

Ein Terroranschlag mit Todesopfern und eine Pandemie, die vorerst nicht zur Ruhe kommen will – Österreich wird gerade gebeutelt. Es ist derzeit ein leichtes, sich negativen Gedanken hinzugeben, wirkt das große Ganze doch recht unsympathisch. Und genau da sollten sie ins Spiel kommen: die kleinen Dinge des Lebens.

Denn so tragisch es oft auf der Welt auch zugehen mag, jeder hat so seine Kleinigkeiten und Eigenheiten, die einem Freude bereiten: Sei es der Duft von frisch gebackenen Keksen – ist Weihnachten doch nicht mehr all zu weit –, ein Spaziergang durch das raschelnde gelb-orange-rote Laub, das derzeit die Waldböden bedeckt, ein anstehendes Staffelfinale, das gelungene Mittagessen, mehr Zeit mit seinem Partner, die Vorfreude über ein neues Computerspiel, der eigene Stolz nach der fertig ausgemisteten Wohnung oder die Blume, die den kalten Temperaturen trotzt und auf meinem Balkon noch blüht.

Meistens gibt es immer etwas, was einem das Leben versüßt, man muss es halt auch nur sehen – und vor allem sehen wollen!

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