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Chronik | Oberösterreich
05/04/2019

Eintauchen in die Schoko-Welt

Mit seiner Pralinenwelt in Allhaming machte Helmut Wenschitz eine Vision zur Realität. Kommen, staunen und verkosten.

Der Hingucker steht gleich beim Eingang. Wenn sich die Türen zur neuen Pralinenwelt in Allhaming öffnen, sticht er sofort ins Auge, der höchste Schokobrunnen der Welt. „Der zweithöchste steht im Hotel Bellagio in Las Vegas, den wollten wir unbedingt toppen“, lacht Helmut Wenschitz. So schaffte es der Unternehmer tatsächlich ins Guinnessbuch der Rekorde. 1000 Kilo flüssige Schokolade, immer perfekt temperiert, fließen hier aus 11,3 Metern Höhe nach unten, nur um dann wieder nach oben gepumpt zu werden – ein beeindruckendes Spektakel.

In der Akademie vor Ort starten ab sofort Kurse für Interessierte, es gibt Angebote für Anfänger genauso wie für Fortgeschrittene und Profis.

13 Jahre lang ging der Chocolatier mit seiner Idee eines Schokomuseums schwanger, vom Baustart bis zur Eröffnung dauerte es dann nur elf Monate. „Ich möchte mit diesem Museum auf dieses besondere Handwerk hinweisen und es wieder mehr sichtbar machen. Hier soll ein Schoko-Kompetenzzentrum entstehen.“

Rundgang

Bei einer Tour wird klar: In diesem Projekt steckt die ganze Passion des Profis. Die Ausstellung ist interaktiv gestaltet, es gibt spannende Infos, witzige Details und vor allem einiges zu verkosten. Und wenn schon, dann richtig. Verkosten geht nämlich so: „Die Schokolade wird zwischen Daumen und Zeigefinger genommen, kurz gerieben, durch die Wärme entfalten sich die ersten Duftaromen. Schokolade bitte niemals zerbeißen, sondern im Mund zergehen lassen“, weiß der Experte, „das ist pure Emotion“. Die seltenste Kakaobohne der Welt, die Pure Nacional, die Helmut Wenschitz exklusiv von Kakaobauern in Peru kauft und in Österreich verarbeitet, ist der Superstar.

„Besucherinnen und Besucher sollen ein Gefühl für hochwertige Schokolade bekommen.“ Damit kennt sich Wenschitz aus, mehr als 100 nationale und internationale Auszeichnungen hat der Schokoholic bereits gewonnen.

Unterhaltsam ist der letzte Raum der Schau, an 18 Duftstationen gilt es, verschiedene Gerüche zu erkennen – keine einfache Aufgabe. Die Familienkarte (zwei Erwachsene, zwei Kinder bis 18 J.) um 28 Euro inkludiert Eintritt und Verkostungen.

www.wenschitz.at