© Kurier

Glosse
10/13/2020

Der nie endende Kampf im Auto

Autoputzen ist anstrengend. Ist man erst einmal fertig, wehrt die Freude darüber nur kurz.

von Petra Stacher

Der Herbst ist da, neben kalten Temperaturen, Wildessen und verfärbtem Laub heißt das für mich Autoreifenwechseln und Autoputzen – auch innen. Während Ersteres jemand für mich erledigt, muss ich für Zweiteres selbst „Werkzeug“ in die Hand nehmen: Bewaffnet mit Staubsauger, nassen Putzfetzen, trockenen Tüchern und Cockpit-Pflege trete ich zum Kampf an. Und das ist es für mich wirklich, denn trotz meiner vielfältigen Ausrüstung komme ich nicht in jede der gefühlt tausend Ritzen.

Mein Erzfeind: Die Führungsschienen der Autositze. Bis dato habe ich keine praktikable Lösung gefunden, diese zu reinigen, ohne mir meine Finger einzuzwicken. Erzfeind Nummer zwei: Die Autositze. Beiger Stoff erweist sich zwar im Sommer als nützlich – werden diese nicht so heiß –, dafür sind sie äußerst schmutzanfällig. Viel Schrubben ist deshalb angesagt.

Am schlimmsten ist jedoch, dass man den Kampf nie endgültig für sich gewinnen kann: Denn ist man einmal fertig und klopft sich selbst auf die Schulter, rollt schon wieder das erste Steinchen auf die Fußmatte. Ein Auto ist und bleibt halt ein Gebrauchsgegenstand.

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