Alles frisch im Deep Space: Spektakuläre Bildwelten

Bei "Virtual Anatomy" in den menschlichen Körper reisen
Neue Programme und neue, Energie sparende Technik im Ars Electronica Center in Linz

In rasantem Tempo fetzt die Erdkugel durch den Raum, dreht sich um die eigene Achse, nur um dann in den Weiten des Weltalls zu verschwinden. Überdimensional baut sich das menschliche Gehirn in seiner Komplexität vor den Augen auf. Und wer wissen mag, wie es im Jahr 2100 auf der Erde aussehen könnte, ist im Deep Space auch genau richtig.

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Es war ein gewaltiges Investitionsprojekt: 850.000 Euro kostete die Umrüstung und Neugestaltung des Deep Space im Ars Electronica Center. „Wir wollen damit ein starkes Zeichen setzen, dass wir fit für die Zukunft sind“, erklärt der Linzer Bürgermeister Klaus Luger, SP.

Aus aller Welt

1996 eröffnete vor Ort der Cave, der weltweit erste virtuelle Raum für ein breites Publikum. Wissenschafterinnen und Wissenschafter, Kunstschaffende und Forscher aus aller Welt kamen damals, um die Neuheit zu bestaunen und auszuprobieren. Mehr als 25 Jahre später ist längst alles anders: Im Rahmen des Umbaus wurden Laserprojektoren eingebaut, die wesentlich bessere Leistungen bei wesentlich geringerem Stromverbrauch erbringen. Die Technik wurde ebenfalls total erneuert.

Auch inhaltlich wurden die Programme im Deep Space weiterentwickelt. Etwa mit dem musikalischen „Sounding Letters“: Mensch und Maschine wirken im Einklang zusammen, ein audio-visuelles Konzert entsteht.

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Interaktives Spiel "Welcome to Planet B"

Oder beim neuen, interaktiven Spiel „Welcome to Planet B“, bei dem Besucherinnen und Besucher entscheiden können, was zu tun ist, um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu stoppen – Zukunftsperspektiven inklusive.

Am heutigen Sonntag, 3. 4., sowie in den Osterferien (9. bis 17. 4.) gibt es Präsentationen der neuen Programme.

„Bei uns im Haus geht es darum, dass wir gemeinsam interagieren, dass wir diese neuen Technologien dazu einsetzen, Menschen miteinander zu verbinden“, bringt es Gerfried Stocker, künstlerischer Leiter des AEC, auf den Punkt.

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