Cyberangriff: Arbeiterkammer Oberösterreich Ziel von Hackern
Auf die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich ist ein Cyberangriff verübt worden. Es sei dabei Zugriff auf Daten erlangt worden, informierte die AK auf ihrer Website. „In welchem Ausmaß dies der Fall ist, kann aufgrund gezielter Spurenverwischung durch die Täter derzeit nicht festgestellt werden - auch nicht, ob und welche personenbezogenen Mitgliederdaten konkret betroffen sind.“
Der Angriff war laut AK am vergangenen Montag erfolgt. „Unbekannte Täter haben sich Zugriff auf Teile unserer IT-Systeme verschafft. Wir haben umgehend die Polizei eingeschaltet, Anzeige erstattet und die Datenschutzbehörde informiert. Die gesamte Daten- und IT-Infrastruktur wurde unverzüglich in eine abgeschottete Umgebung transferiert“, informierte die Kammer ihre Mitglieder. Vorsorglich werde davon ausgegangen, „dass Ihre bei uns gespeicherten Daten betroffen sein könnten“. Alle Mitglieder würden in den kommenden Tagen Schreiben per Post mit den wichtigsten Informationen gemäß Art. 34 DSGVO erhalten.
Aufruf zu Aufmerksamkeit
Die Arbeiterkammer rief auf ihrer Website auch zu besonderer Aufmerksamkeit in den kommenden Wochen auf. „Erhalten Sie zum Beispiel SMS, WhatsApp-Nachrichten oder E-Mails, die angeblich von der AK Oberösterreich stammen - etwa mit dem Hinweis auf Zahlungen oder Gewinne - reagieren Sie nicht darauf. Diese stammen nicht von uns.“ Und weiter: „Geben Sie unter keinen Umständen Daten zur Autorisierung Ihrer Bankverbindung bekannt. Wir kontaktieren unsere Mitglieder aktuell weder zu Auszahlungen von Bonusaktionen noch zu Gewinnspielen.“
Fällt etwas Ungewöhnliches auf, möge man sich unter mitglieder@akooe-mail.at oder unter Tel.: 050 6906-1615 melden. Die Beratungsleistungen der Kammer stehen trotz des Cyberangriffs weiterhin zur Verfügung - „persönlich, telefonisch und per E-Mail“, so die AK Oberösterreich.
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