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Sperre: Kriegsrelikte im stark ausgetrockneten Nussensee gefunden

Munition, Zünd- und Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg wurden sichergestellt.
++ HANDOUT ++ OBERÖSTERREICHISCHER NUSSENSEE BEI BAD ISCHL AUF TIEFSTSTAND

Die Bezirkshauptmannschaft Gmunden hat ein Platzverbot für den Nussensee in Bad Ischl erlassen, nachdem Samstagabend ein 35-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden im stark ausgetrockneten See Kriegsrelikte entdeckt hatte. Es handelte sich um Zugzünder aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Entminungsdienst untersuchte das Gebiet. Durch die anhaltende Trockenheit ist der Wasserstand des Nussensees tief abgesunken.

Am Sonntag wurde mit der Räumung des Sees begonnen. Dabei wurden insgesamt rund 200 kg Munitions-, Zünd- und Sprengmaterial sichergestellt. Außerdem konnten auch zwei Stück 1-Kilo-TNT-Sprengsätze freigelegt und durch den Entminungsdienst gesichert werden. 

Hohe Gefährdungslage

Aufgrund der hohen Gefährdungslage durch die aufgefundenen Kriegsrelikte für Touristen, Badegäste und Anrainer weitete die Bezirkshauptmannschaft das Platzverbot auf den gesamten Uferbereich sowie den angrenzenden Wanderweg rund um den Nussensee aus. Es handelt sich um ein beliebtes Spazier- und Ausflugsgebiet in Bad Ischl.

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