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Chronik Oberösterreich
11/05/2021

Ausreisekontrolle: Mann soll seit 17 Jahren ohne Führerschein gefahren sein

Der 50-Jährige hatte weder ein Corona-Attest noch einen Ausweis bei sich. Laut Erhebungen wurde ihm bereits 2004 der Schein entzogen.

Ganz so sinnlos sind die Corona-Ausreisekontrollen nicht: In Allerheiligen im Mühlkreis (Bezirk Perg) ist den Behörden bei einer stichprobenartigen Ausreisekontrolle nämlich ein 50-jähriger Fahrzeuglenker ins Netz gegangen, der offenbar 17 Jahre lang ohne Führerschein unterwegs gewesen war. Wie die Landespolizeidirektion Oberösterreich am Freitag mitteilte, fand die Anhaltung bereits am Mittwoch auf der Naarntal Straße (L-572) statt.

Führerscheinabfrage negativ

Polizisten kontrollierten dort mit Unterstützung von zwei Bundesheersoldaten Fahrzeuge, die in Richtung Bad Zell unterwegs waren. Um 17.55 Uhr wurde dabei das vom 50-Jährigen gelenkte Auto angehalten. Der Mann aus dem Bezirk Perg konnte weder eine Berechtigung zum Überschreiten der Bezirksgrenze vorweisen noch hatte er einen Ausweis bei sich. Er gab an, seine Brieftasche mit dem Führerschein im Firmenbus vergessen zu haben. Allerdings verlief eine Führerscheinabfrage negativ, da im Register "entzogen" aufschien. Dem Lenker sei dann die Weiterfahrt untersagt worden.

Erhebungen ergaben, dass dem Lenker der Führerschein bereits im Jahr 2004 entzogen worden sei. Damit habe er 17 Jahre ohne eine gültige Lenkberechtigung Fahrzeuge gelenkt.

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