© dpa-Zentralbild/Hendrik Schmidt

Chronik Oberösterreich
01/25/2021

„Alles läuft unaufgeregt nach Plan“

Die Prioritäten werden in den allermeisten Fällen eingehalten, Impfstoffe sind nach wie vor Mangelware

von Claudia Stelzel-Pröll

Er hat den derzeit wohl brisantesten Posten weit und breit. Franz Schützeneder ist seit Kurzem Impfkoordinator des Landes OÖ, und sagt dazu: „Ich sehe es als coole Herausforderung“. Was es zu stemmen gilt: Das Abrufen der Impfstoffe, die Logistik hinter der Verteilung der knappen Ressourcen, Berichte an Politik und zahlreiche Interessensgruppen, sprich Management in Reinform.

Zwischenfälle

„Ich gehe mit einer großen Gelassenheit und Transparenz an die Sache heran. Abgesehen von einigen kleinen Zwischenfällen läuft alles unaufgeregt nach Plan ab“, ist sich Schützeneder sicher. Seit gestern, Samstag, können sich auf www.ooe-impft.at alle Altersgruppen für die Impfung vormerken lassen.

Bezüglich der Priorisierung gibt es klare Vorgabe vom Bund: Aktuell befinden wir uns in der Phase 1, in der Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an der Reihe sind. Weiters wird das ärztliche, pflegerische und sonstige Personal in den Krankenanstalten schrittweise geimpft. Danach sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den niedergelassenen Ordinationen, medizinisch-therapeutischen Instituten, mobilen Diensten der Krankenpflege und die Rettungssanitäterinnen und -sanitäter vorgesehen. In Phase 2 (Feb. bis April 2021) wird der bereits breiter verfügbare Impfstoff bei Personen über 65 sowie bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Dienststellen der kritischen Infrastruktur (Feuerwehr, Polizei) sowie bei den Pädagoginnen und Pädagogen in den Schulen und Kindergärten eingesetzt. In Phase 3 (im 2. Quartal 2021) ist die Allgemeinbevölkerung dran.

Dauerhaftes Testangebot in OÖ ab 25. Jänner

Anmeldestart. Die Möglichkeiten, sich kostenlos testen zu lassen, werden in Oberösterreich weiter ausgebaut. Im Endausbau werden täglich 30.000 Tests an mehr als 40 Standorten im ganzen Bundesland zur Verfügung stehen.

„Die Zahl jener Bürgerinnen und Bürger, die sich testen lassen möchten, steigt. Daher haben wir uns entschieden, das Angebot deutlich zu erhöhen“, heißt es von Landeshauptmann Thomas Stelzer und seiner Stellvertreterin Christine Haberlander.

Die Anmeldung für die Tests startet heute, So., 24. 1., auf der Homepage  www.oesterreich-testet.at

Wer keine Möglichkeit hat, sich vorab online zu registrieren, darf auch ohne Anmeldung kommen, muss aber mit Wartezeiten rechnen. Die Verständigung über das Testergebnis erfolgt kurz danach per SMS.

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